In Deutschland geht man davon aus, dass rund 70% der Hallenheizungen älter als zehn Jahre sind und damit sanierungsbedürftig. Nur etwa 30% aller Heizungen finden in Hallenneubauten ihre Anwendung, das bestätigt auch Thomas Kübler, Mitglied im DIN Normungsausschuss Gas.
Die Zeppelin-Werkstatt wird mit Kübler-Dunkelstrahlern beheizt.
4 Geräte sorgen hier für eine angenehme Arbeitsatmosphäre trotz häufig geöffneter Hallentore.
Auch in der neuen Zeppelin Niederlassung in Weißenhorn wird mit Dunkelstrahlern von Kübler geheizt.
Diese Strukturverteilung kennt auch der Baumaschinenhersteller Zeppelin. Von den 40 Zeppelin-Standorten Deutschlands sind 22 älter als zehn Jahre. Der Konzernstrategie folgend wurde die letzten Jahre konsequent expandiert, um das Dienstleistungsangebot und damit das Vertriebs- und Servicenetz weiter auszubauen. Strategisch wertvolle und strukturschwache Gebiete wurden mit Neubauten erschlossen; bereits bestehende Standorte teilweise saniert.
Während man bei der Sanierung der Gebäudehülle darauf achtete, das typische Zeppelin Erscheinungsbild umzusetzen, hatte die Modernisierung der Gebäudetechnik eher rationelle Beweggründe – beispielsweise die Beheizung der Werkstätten. Hier wollten die Verantwortlichen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen und auf konventionelle Lösungen zurückgreifen, die dem Nutzungsverhalten der Halle nicht gewachsen sind.
Beispiel, die Zeppelin-Niederlassung in Oberhausen: Früher wurde die 12 Meter hohe Werkstatt mit indirekten Warmlufterhitzern beheizt. Dies führte dazu, dass die Halle in der Heizperiode regelmäßig auskühlte, sobald Baumaschinen durch die großen Tore rein oder raus bewegt wurden. Um überhaupt eine Raumtemperatur zu erreichen, musste das Warmluftpolster unter der Decke mit Ventilatoren nach unten gewirbelt werden, was zu unangenehmen Zugerscheinungen und umherfliegendem Staub führte. Die Oberhausener suchten daraufhin eine bessere Lösung und nutzten die Erfahrungen des beauftragten Planungsbüros i-Plan GmbH aus Unterföhring, das sich hauptsächlich mit der technischen Gebäudeausstattung von Zeppelin Werkstätten auseinander setzen.
Das Planungsbüro kannte die Problematik und hatte bereits einige Jahre zuvor mit der Suche nach besseren Alternativen begonnen. Die Empfehlung hieß deshalb Dunkelstrahler (in diesem Falle von der Ludwigshafener Kübler GmbH), die neben einem günstigen Verbrauch auch für schnelle Wärmeerzeugung stehen.
Gasbetriebene Dunkelstrahler werden unter der Hallendecke montiert und transportieren ihre Wärme in Form von elektromagnetischen Wellen - Infrarotstrahlung. Trifft die Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) auf die Oberfläche eines festen Körpers, wird diese absorbiert und dabei in Wärmeenergie umgewandelt. Die Wärme gelangt nahezu verlustfrei von den Geräten unter dem Hallendach in den Arbeitsbereich des Menschen. Dabei entstehen keine teuren Luftpolster unter der Decke und Zugerscheinungen werden vermieden. Durch dieses Wirkprinzip sparen Dunkelstrahler je nach Bausubstanz und Gebäudegeometrie bis zu 45 % Energie gegenüber konventionellen Systemen.
In Oberhausen hat sich durch den Einsatz von Kübler Dunkelstrahlern das Klima merklich verbessert. Werden heute Tore geöffnet, verbleibt im Gegensatz zu früher ein Großteil der Wärme im Raum. Die erwärmten Gegenstände, der Fußboden und die Wände haben die Wärme „gespeichert“ und sorgen kurze Zeit nach dem Schließen der Tore wieder für ein angenehmes Wärmeempfinden. Die Werkstattmitarbeiter schätzen besonders die Tatsache, dass die Heizung keine Luft bewegt, und dadurch die unangenehmen Zugerscheinungen verschwunden sind.
Wird heute eine Zeppelin Niederlassung neu gebaut oder saniert, nutzt man die guten Erfahrungen, um ein schlüssiges Heizungskonzept zu erstellen. Mit der neuesten Entwicklung der Kübler GmbH, der menügeführten Steuerung R.O.S.S.Y®, hat man dem Anspruch auf Energieeffizienz Rechnung getragen und eine lernende Steuerung geschaffen, die u.a. durch die Optimierung von Ein- und Ausschaltzeiten die Energiekosten weiter reduziert. In dieser Kombination empfehlen sich Kübler Dunkelstrahler für die Zukunft.