10,98 Prozent der deutschen Haushalte haben im Jahr 2003 mindestens einmal ihre Wohnung gewechselt (Vorjahr: 10,89). Das ermittelte Techem, Europas führender Dienstleister für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.
Deutsche bleiben weiter mobil. (Bild: techem)
Die Untersuchung erfolgte auf der Basis von 3,85 Millionen Wohnungen, in denen das Unternehmen den Heiz- und Wasserverbrauch misst und abrechnet.
Gegenüber dem Vorjahr zogen damit 0,1 Prozent mehr Haushalte um. Techem analysiert die Umzugsquoten seit 1985. Der niedrigste Wert für Deutschland wurde 1990 mit 6,8 Prozent registriert. Die aktuellen Zahlen liegen weiterhin auf einem hohen Niveau, wobei der seit 1999 mit einem Höchststand von 11,6 Prozent zu beobachtende Rückgang bei den Umzügen ins Stocken geraten ist.
Nach wie vor ziehen ostdeutsche Haushalte mit 12,13 Prozent (Vorjahr 12,33) häufiger um als westdeutsche mit 10,57 Prozent (Vorjahr 10,37). Mehr als die Hälfte der 20 Großstädte mit den niedrigsten Quoten liegen im Westen.
Spitzenreiter ist wie in den Vorjahren Magdeburg mit 14,96 Prozent (15,23). Mit Kiel (14,03 Prozent, Vorjahr 13,45) hat sich erstmals eine westdeutsche Stadt auf den zweiten Platz geschoben. Danach folgen Erfurt, Dresden, Leipzig und Schwerin.
Die wenigsten Umzüge hatten Stuttgart mit 7,12 Prozent (Vorjahr 7,14), München mit 9,08 Prozent (8,95) und Frankfurt am Main mit 9,47 Prozent (8,55).
In über einem Drittel der 422.653 von einem Umzug betroffenen Haushalte erfolgten nach der Techem-Untersuchung innerhalb des Jahres weitere Umzüge.
Eine Liste mit allen von Techem ermittelten Umzugsquoten in deutschen Städten finden Sie
hier.