Neues Renovierungs-System für schadhafte Fassaden.
Das Refatec-System entkoppelt die alten Untergründe durch einen Belüftungsraum hinter der neuen Bekleidung und wirkt damit wie eine vorgehängte Fassade. Deswegen müssen schadhafte Putze und durchfeuchtete Dämmstoffe nicht mehr abgeklopft werden, sondern können aufgrund des Belüftungs-Systems austrocknen, so dass ihre Wärmedämmfähigkeit wieder hergestellt ist. (Graphik: Gutjahr-Systemtechnik)
Gerissene und durchfeuchtete Putze müssen in der Regel komplett entfernt und erneuert werden. Besonders aufwendig ist diese Arbeit, wenn erhebliche Schäden an einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDV-System) vorliegen, wie sie durch Verarbeitungsfehler entstehen können. Mit dem neu entwickelten
Refatec-Fassaden-System lassen sich jetzt solche „Abriss- und Aufbauarbeiten“ vermeiden, weil es eine Luftschicht zwischen den zu sanierenden Putzen und der neuen Wetterschale schafft.
Die Einbautiefe des Systems beträgt dabei nur 15 Millimeter, so dass Dachüberstände, Balkonbekleidungen und –geländer, Fallrohre sowie Fensterbänke meist unverändert bestehen bleiben können. Das Einsatzgebiet des innovativen Werkstoff-Systems ist umfangreich: Es eignet sich nicht für schadhafte WDV-Systeme, sondern auch für in die Jahre gekommene Fertighaus-Fassaden sowie feuchte- und salzbelastete Sockelflächen.
Kernstück des neuen Renovierungs-Systems sind wetterstabile Bekleidungsträgermatten mit gleichmäßig ausgeformten Aufsatzprofilen, die für den nötigen Abstand zum alten Untergrund sorgen. Obwohl die flexiblen Matten schon werkseitig armiert sind, lassen sie sich mit Cuttermessern oder geeigneten Scheren zuschneiden. Sie sind in der Waagerechten mit angeformten Überlappungsstreifen ausgestattet. Senkrechte Stöße der Bekleidungsträgermatten werden mit den zum System gehörigen Stoßarmierungs-Streifen ausgebildet.
Weitere Informationen zum Refatec-System: Gutjahr-Systemtechnik
Philipp-Reis-Straße 5 -7
64404 Bickenbach/Bergstraße
Fax: 06257-930669
[email protected]
www.refatec.info