Messedoppel enertec und TerraTec liefert vielfache Lösungen zur Senkung von Energiekosten und Kohlendioxidausstoß, zur Nutzung alternativer Strom- und Wärmequellen sowie für rentable Entsorgungstechnologien.

Latent steigende Strompreise belasten vor allem energieintensive Unternehmen, namentlich in der Chemie-, in der Lebens- sowie in der Kunststoffindustrie.
Dies bestätigen auch Umfragen unter den Besuchern der
enertec im Jahre 2003. Sie hatten ergeben, dass Vertreter dieser Branchen überdurchschnittlich häufig den Weg auf die Leipziger Energiefachmesse gefunden hatten. Fast jeder zehnte Messegast kam allein aus dem Chemiesektor.
Die nächste enertec vom 8. bis 11. März 2005 verstärkt deshalb zielgerichtet ihr Engagement für Industrieunternehmen mit einem sehr hohen Energieverbrauch.
"So finden sich unter den Ausstellern bedeutende Energieversorger, die in Leipzig ihr gesamtes Leistungsportfolio offerieren, darunter
Vattenfall Europe, EnBW, eviaM und eine Reihe großer Stadtwerke", informiert Dr. Deliane Träber, Bereichsleiterin der Leipziger Messe.
Zu den Schwerpunkten der Leipziger Energiemesse gehören auch die Vorstellung Verfahren zur Energieeinsparung und Wärmeumwandlung sowie das Thema dezentrale Energietechnik. Renommierte Unternehmen aus dieser Zukunftsbranche, wie
Kühnle, Kopp & Kausch aus Frankental,
Zeppelin, Pro2 und die österreichische
GE JenbacherAG, bieten Aktuelles aus dem Technologiefeld Kraft-Wärme-Kopplung.
Eine Rolle spielt laut Träber darüber hinaus der Contracting-Markt. Erfahrene Contracter präsen-tieren beispielsweise ihre Servicepakete, die "sowohl den Aufbau oder die Modernisierung einer Anlage umfassen als auch deren Wartung und Betreuung und schließlich die Lieferung zu festen Preisen."
Mehrere Veranstaltungen und Ausstellungen im gemeinsamen Rahmenprogramm von
enertec und der parallel stattfindenden Umweltfachmesse
TerraTec widmen sich den alternativen Energiequellen mit dem Fachschwerpunkt Bioenergie. Experten beleuchten hier die Brennstoffzellentechnik beispielsweise unter dem Aspekt der Hausenergieversorgung sowie als neue Chancen für innovative Unternehmen und industrielle Forschungseinrichtungen.
Neue Informationen sowohl für Erzeuger als auch Verbraucher von Energie versprechen die Veranstaltungen zur Kohlendioxid-Minimierung. Als Projektdrehscheibe wird beispielsweise ein durch das Bundesumweltministerium organisiertes Forum dienen. Experten erläutern hier die Nutzung der flexiblen Mechanismen nach dem Kyoto-Protokoll im Rahmen des deutschen Klimaschutzes. Angesprochen sind Entscheidungsträger aus Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und öffentli-chen Verwaltungen aus dem In- und Ausland. Außerdem lädt der DIHK zu einer Diskussionsrunde zum Emissionshandel ein.
Maßgebliche Fachverbände treten überdies als ideelle Träger der Leipziger Energiemesse auf, darunter der Verband der Elektrizitätswirtschaft, der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung, der Bundesverband Biogene Kraftstoffe, die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, die Förderge-sellschaft Erneuerbare Energien, der Bundesverband BioEnergie, das Kompetenzzentrum Bioenergie, der Bundesverband Erneuerbare Energie, der Fachverband Biogas sowie die VEE Sach-sen - Vereinigung zur Förderung Erneuerbarer Energien.

Wie Claudia Anders, Projektleiterin der
TerraTec, versichert, lohnt sich für Vertreter aus energieintensiven Unternehmen unbedingt auch der Besuch der
TerraTec. "Wir haben hier marktführende Entsorgungsunternehmen gewinnen können, etwa SITA Deutsch-land mit der Tochter Sero Leipzig auch
Alba Berlin. Sie präsentieren ihre kompletten Dienstleistungspakete wie Entsorgung und Wertstoffaufbereitung von Industrieabfällen aus einer Hand", informiert sie. Als Aussteller bereits angemeldet seien auch das
Duale System ("Grüner Punkt") sowie das Kraftwerk Lippendorf, das eigene hochmoderne Anlagen zur Müllverbrennung vorstellt.
Als inhaltliche Schwerpunkte der Leipziger Umweltmesse nennt sie die Themenkreise Behand-lungs- und Reinigungsanlagen für Industrieabwässer, Destillationsanlagen, Eindampfanlagen, Sickerwasserbehandlungsanlagen, produktionsintegrierte Umwelttechnik, Flächenrecycling von Industriebrachen sowie Sicherheit und Gefahrenabwehr. Das Rahmenprogramm sehe zudem Vor-träge zum Europäischen Chemikaliengesetz, speziell zu den Fragen von Stoffrisiko und Regulierung vor.
Die Internationale Umweltfachmesse
TerraTec und die Energiefachmesse
enertec finden vom 8. bis 11. März 2005 im Verbund statt.
www.enertec-leipzig.de
www.terratec-leipzig.de