Die bundeseigene KfW Bankengruppe hat Ende Dezember erneut die Zinsen für Solaranlagenkredite gesenkt.
Durch eine solare Heizungssanierung lässt sich der Ölverbrauch bei Altbauten um bis zu 50% reduzieren. Durch die Zinssenkung für Solaranlagenkredite wird die Sanierung einer Heizung in Kombination mit einer Solarwärmeanlage jetzt noch rentabler.
Wird die Sanierung einer Heizung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage kombiniert, winken ab sofort über das Gebäudesanierungsprogramm der KfW Zinssätze ab 1,4 Prozent.
Darüber hinaus gewährt das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche. Durch die gleichzeitige Sanierung der Heizung und den Einbau einer Solaranlage können nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) die Heizkosten in der Regel um 30 - 50% gesenkt werden. UVS und KfW informieren über den Onlineratgeber
www.solarfoerderung.de kostenlos über eine solare Heizungssanierung und den Weg zur Förderung.
Durch die aktuelle Zinssenkung und steigende Heizkosten amortisieren sich die Kosten für eine Heizungsmodernisierung in Verbindung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage jetzt noch schneller. Seit 1994 sind die Heizkosten jährlich um über 6 Prozent gestiegen, so Angaben des Statistischen Bundesamtes.
Förderanträge für die zinsgünstigen Solarkredite können sowohl von privaten Hauseigentümern als auch von Wohnungsbaugesellschaften gestellt werden. Sanierungsgelder fließen, wenn das Haus vor 1979 errichtet und der auszutauschende Heizkessel vor dem 01.06.1982 eingebaut wurde. Ein weiterer Teilschuldenerlass von 20 Prozent winkt, wenn der Eigentümer nachweisen kann, dass nach der Modernisierung ein bestimmtes Maß an Kohlendioxid- und Energie eingespart wird.
Eine individuelle Förderberatung stellt die UVS gemeinsam mit der bundeseigenen KfW Bankengruppe im Internet unter
www.solarfoerderung.de kostenfrei bereit.