Mit einer neuen leistungsstarken Berstdruck-Prüfanlage hat die Hewing GmbH ihre freiwilligen Qualitätskontrollen ausgebaut.
Getestet unter extremen Druckbelasungen: MT-Verbundrohre von Hewing.
Mit ihr lässt sich die Druckresistenz von Rohren bis 110 Millimeter Außendurchmesser jetzt auch unter extremen Bedingungen bestimmen. Mit der Prüfung soll sichergestellt werden, dass die primär für den Transport von Trink-, Heiz- oder Kühlwasser eingesetzten Produkte ihren Anforderungen genügen.
Auf der Berstdruck-Prüfanlage werden physikalisch vernetzte Polyethylenrohre (PE-Xc-Rohre), MT-Verbundrohre sowie im Kundenauftrag weitere Rohrtypen einer Belastung von bis zu 200 bar ausgesetzt. Auch mit Wettbewerbsrohren führt Hewing diesen Test durch, um Unterschiede in der Leistungsfähigkeit aufzuzeigen. Aus der Zeitspanne bis zum Bersten des jeweiligen Prüflings lassen sich dabei unter Berücksichtigung des Druckverlaufs und der beaufschlagten Temperatur wichtige Rückschlüsse auf die Qualität ziehen. Die Anlage ermittelt die Prüfdaten, die von den internen Labor-Experten vorgenommen werden.
Prüflabor sehr gut ausgerüstet Umfangreiche Qualitätskontrollen finden bei Hewing sowohl während der Herstellung der Produkte als auch im Anschluss daran statt. Alle Produktionslinien sind entsprechend ausgerüstet, darüber hinaus sucht das hauseigene Prüflabor seinesgleichen: Von Zeitstands- und Temperaturwechselprüfungen über Druckstoßtests bis hin zu Diffusionsdichtigkeitsmessungen und eigens entwickelten Anwendungssimulationen wird ein breites Prüfspektrum absolviert. Dabei kommen die Einrichtungen auch im Rahmen von Neuproduktentwicklungen zum Einsatz, die häufig gemeinsam mit Systemanbietern erfolgen. In diesem Rahmen liefern die Testergebnisse wichtige Erkenntnisse, um neue Rohrtechniken exakt auf die an sie gestellten Anforderungen hin auslegen zu können.