Moderne Ölheiztechnik ist energiesparend, sie emittiert entsprechend weniger Kohlendioxid (CO 2) und verursacht deutlich weniger Schadstoffe als ältere Anlagen. Deshalb wird die Sanierung veralteter Heizkessel von Bund und Ländern vielfältig finanziell unterstützt.
Auch Kommunen und Landkreise halten mitunter entsprechende Mittel bereit. Welche Fördergelder für ein konkretes Sanierungsvorhaben in Anspruch genommen werden können, erfahren Modernisierungsinteressenten mit wenigen Mausklicks unter
www.oelheizung.info.
Für energetische Modernisierungs- und Instandsetzungsvorhaben bieten sich auch die vergünstigten Darlehen der KfW-Förderbank zum "Bauen, Wohnen und Energie sparen" an. Um die Förderungsmöglichkeiten insgesamt verständlicher zu gestalten und um Überschneidungen der Verwendungszwecke zu beseitigen, hat die KfW ihre Einzelprogramme zum 1. Januar 2005 geändert. So entfallen das Wohnraum-Modernisierungs- und das CO 2-Minderungsprogramm. Aber alle bisher förderfähigen Maßnahmen, beispielsweise die Installation der besonders umweltschonenden Kombination von Brennwerttechnik und Solarkomponente, sind laut KfW in den Folgeprogrammen wieder enthalten.
Die bisherige Förderung der Wohnraum-Modernisierung und der CO 2-Minderung werden ab 1. Januar 2005 im KfW-Förderprogramm "Wohnraum modernisieren" zusammengefasst. Neu: Dieses Programm kann nun für alle bestehenden Wohngebäude, unabhängig vom Baujahr, genutzt werden. Für allgemeine Modernisierungsmaßnahmen gilt eine Basisförderung, Sanierungsmaßnahmen zum Klimaschutz werden mit einem noch günstigeren Zinssatz, der "Öko-Plus-Variante", unterstützt.
Unverändert bleibt die Direktbezuschussung von solarthermischen Anlagen im Rahmen des Marktanreizprogramms zur Förderung erneuerbarer Energien. Danach wird die Anschaffung einer Solarwärmeanlage mit 110 Euro je Quadratmeter installierter Kollektorfläche bezuschusst, einheitlich für Flach- und Röhrenkollektoren. Anträge zur Solarförderung können noch bis zum 15. Oktober 2006 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Heizungsmodernisierung ist ein günstiger Zeitpunkt für den gleichzeitigen Einbau einer Solaranlage, weil gegenüber einer nachträglichen Installation Kosten gespart werden, erklärt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V.