Staatliche Förderung für Mehrzahl der Häuslebauer existenziell notwendig.
"Nach dem Ergebnis beim Job-Gipfel-Treffen gehen wir davon aus, dass der Fortbestand der Eigenheimzulage langfristig gesichert ist", betont Max Schierer, Sprecher der "Aktion pro Eigenheim".
Ausdrücklich bedankt er sich für die Standfestigkeit von Angela Merkel und Edmund Stoiber im Spitzengespräch. Eine Abschaffung der Eigenheimzulage hätte verheerende Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. "Die Experten sind sich einig, dass ohne Eigenheimförderung mindestens 50.000 Wohnungen pro Jahr weniger gebaut werden. Das wäre das sofortige Aus für weitere 200.000 Arbeitskräfte in der Bauwirtschaft und in den baunahen Bereichen", stellt Schierer klar.
Eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest belegt, dass knapp zwei Drittel der Deutschen ihren Lebenstraum ohne staatliche Förderung nicht verwirklichen können - und das quer durch alle Altersklassen und Einkommensgruppen.
Schierer appelliert an den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag, die Ergebnisse des Job-Gipfels zu akzeptieren und die Streichung der Eigenheimzulage endgültig ad acta zu legen. "Häuslebauer brauchen langfristige Planungssicherheit mit stabilen Rahmenbedingungen. Das dauernde Hin und Her muss jetzt aufhören", fordert Schierer. "Die Eigenheimzulage hat so viele positive Effekte, angefangen von der Familienförderung über hohe Steuereinnahmen und Arbeitsplatzsicherung bis hin zur Altersvorsorge. Das wird auch unsere Bundesregierung noch erkennen", ist sich Max Schierer sicher.
Aktion pro Eigenheim