Überall auf der Welt, im Haushalt, Handwerk und Industrie muss Wasser gefördert, weitergeleitet, abgeleitet oder wieder aufbereitet werden. Um die richtige Menge zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle bereit zu stellen, bedarf es einiger Überlegung und einer guten Pumpentechnik.
Grundfos arbeitet kontinuierlich daran, die wachsenden Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Große Anstrengungen in Forschung und Entwicklung wurden unternommen, um den Anwendern bei der Lösung ihrer speziellen Aufgaben zu helfen.
Grundfos Unterwasserpumpen Baureihe SP – hoher Wirkungsgrad und Zuverlässigkeit
Die Unterwasserpumpen der Baureihe SP sind für ihren hohen Wirkungsgrad und ihre Zuverlässigkeit bekannt. Sie bestehen durch und durch aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Eingesetzt werden sie zur Rohwasserförderung aus Brunnen oder der fließenden Welle, zur Druckerhöhung, Be- und Entwässerung sowohl im privaten als auch handwerklichen bzw. industriellen Bereich.
Bei der Förderung von Grundwasser befindet sich im Medium häufig schleifendes Material wie z.B. Sand. Dies führt früher oder später zu Verschleißerscheinungen an Pumpe und Motor. Um eine lange Lebensdauer und optimale Leistung zu gewährleisten, sind die Pumpen der Baureihe SP so konstruiert, dass Schwebstoffe mit dem Fördermedium aus der Pumpe herausgespült werden.
Für die bestehenden Anforderungen im Bereich der Deponie- und Abwassertechnik werden SP Pumpen mit speziellen Werkstoffkombinationen aus Edelstahl, FKM, PTFE und Keramik hergestellt.
Grundfos Kreiselpumpen der Baureihe CR für die besonderen Anwendungsbereiche
Jede Pumpe sollte möglichst exakt auf die vorgegebenen Parameter ausgelegt sein. Die Pumpen der Baureihe CR können nach dem Baukastenprinzip für den jeweiligen individuellen Einsatzbereich zusammengestellt werden.
Gegen die beiden häufigsten Ausfallursachen bei Kreiselpumpen: Trockenlauf und Korrosion werden spezielle Maßnahmen ergriffen.
Bei Trockenlauf überhitzen Lager und Gleitringdichtung, wenn die Pumpe nicht unverzüglich abgeschaltet wird. Der einzig sichere Weg Schäden zu verhindern, ist der Trockenlaufschutz. Durch das Grundfos LiqTec Verfahren wird der Medienstand permanent überprüft. Sinkt der Medienstand ab, schaltet sich die Pumpe aus.
Werden saure oder salzhaltige Flüssigkeiten gefördert, so würde selbst hochwertiger Edelstahl auf die Dauer gesehen geschädigt. Für derartige Einsatzbereiche können CR Pumpen in kompletter Titanausführung geliefert werden.
Egal welcher Pumpentyp zu Einsatz kommt, es gibt grundsätzlich die Regel „Je höher der Wirkungsgrad, umso niedriger die Betriebskosten“. Dank sorgfältiger Forschungs- und Entwicklungsarbeit konnte der Wirkungsgrad um ca. 10% erhöht werden.
Kreiselpumpen der Serie CR nehmen jede Herausforderung an. Mit ihnen können aggressive und korrosive, abrasive, giftige und umweltgefährdende, hochviskose, aushärtende und kristallisierende Medien gefördert werden, auch hohe Drücke und Temperaturen werden toleriert.
Grundfos Druckerhöhungsanlagen für kommunale Wasserversorgung
Gemäß DIN 2000 müssen Wasserversorger ihren Kunden im Versorgungsgebiet zu jeder Zeit, in hoher Qualität, ausreichender Menge und ausreichendem Druck Trinkwasser zur Verfügung stellen. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Grundfos Druckerhöhungsanlagen an. Sie werden exakt auf den jeweiligen Anwendungsfall passend ausgestattet. Während Förderströme die Anzahl und Baugröße der Pumpen bestimmen, entscheidet das Belastungsprofil über die Art der Steuerung. Für unterschiedliche Bedarfsfälle stehen mehrere Steuerungskonzepte zur Verfügung.
Digital Dosing von 0,0025 bis 940 l/h
Digital Dosing bedeutet hohe Präzision verbunden mit einfacher Bedienung. Dieses wird erreicht durch die Verwendung eines innovativen Antriebsprinzips in Verbindung mit einer Membranpumpe.
Komplizierte Berechnungen zur richtigen Einstellung von Hublänge und Hubfrequenz gehören der Vergangenheit an. Es wird nur noch die Dosiermenge ins Medium eingespeist, die einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht. Die jeweils gewünschte Dosiermenge wird über ein Display eingegeben. Den Rest erledigt die Pumpe.
Wasseraufbereitung mit Pumpen von Grundfos
Trinkwasser ist knapp und teuer. Für viele Industrieunternehmen und Handwerksbetriebe lohnt es sich darüber nachzudenken, das benötigte Wasser nach der Nutzung nicht einfach ins Abwassernetz einzuleiten, sondern es wieder aufzubereiten. Je nach Qualität und Quantität des anfallenden Brauchwassers und des Verwendungszweckes kommen ganz unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Dies kann u.a. Filtration oder Membranfiltration, chemische Aufbereitung, UV-Bestrahlung, Ozonzusatz oder Destillation sein. Je nach Anwendungsbereich und das zu fördernden Medium können verschiedene Grundfos Pumpen verwendet werden.