Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" sucht 110 Hauseigentümer, die hocheffizient sanieren wollen.
Wer den Energiebedarf seines Hauses um bis zu 80 Prozent senken möchte, kann sich jetzt für das Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Bis zu 110 vorbildliche Sanierungsvorhaben können aufgenommen werden. Das Projekt wurde Anfang Mai auf den Berliner Energietagen von BMVBW, KfW und dena gestartet.
Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesbauministerium: "Mit dem Projekt ebnen wir den Weg für innovative Energiespartechnologien bei der Sanierung von Wohngebäuden. Das schafft Anreize für Investitionen, senkt bei verbessertem Wohnkomfort die Energiekosten, trägt zum Werterhalt einer Immobilie bei und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Bundesregierung."
Ob Eigenheimbesitzer oder großes Wohnungsbauunternehmen – das Projekt steht erstmals für alle Eigentümer offen, deren Wohngebäude vor 1979 errichtet wurde. Beratung und Hilfestellung können die Teilnehmer des Modellvorhabens über ein Netz von regionalen Partnern bekommen. Durch die Sanierungsmaßnahmen soll der Energiebedarf eines vergleichbaren Neubaus um mindestens 30 Prozent unterschritten werden.
Für die Teilnehmer des Modellprojekts stellt die KfW-Bankengruppe neben einer Basisförderung zusätzliche zinsgünstige Darlehen von 50 Euro bis 250 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche als Modellförderung bereit.
"Mit unserem KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm bieten wir günstige Konditionen für die energetische Sanierung von Altbauten." erklärt Dr. Peter Sickenberger, Direktor KfW Förderpolitik, aus. "Neben der ‚normalen’ Förderung (Basisförderung) aus dem KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm erhalten die Teilnehmer zusätzlich eine Modellförderung. Je innovativer der Energiestandard, desto höher die Förderung."
Weitere Informationen und Antragsunterlagen unter:
www.neh-im-bestand.de