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News vom 11.05.2005

Neue Energiekonzepte in Braunschweig

Erstes Bio-Heiz-Kraftwerk in Kooperation mit lokalem Versorgungsunternehmen realisiert.

Seit März ist das erste Bio-Heizkraftwerk Braunschweigs in Betrieb: Im Gewerbegebiet der ehemaligen Husarenkaserne „Am Flughafen“ erzeugt ARTEMIS mit Hilfe eines Schiffdiesel-Motors aus Fetten und Ölen, wie beispielsweise Rapsöl, umweltfreundlich und CO2-neutral Strom und Wärme.

Das ehrgeizige Gemeinschaftsprojekt der NEK Ingenieur Gruppe in Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Versorgungs AG speist im ersten Bauabschnitt eine elektrische Leistung von 250 Kilowatt ins öffentliche Netz ein. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird die Leistung bis Mitte 2005 auf 500 Kilowatt verdoppelt.

Als Organisationseinheit dieses Kraftwerks und auch für zukünftige Aktivitäten wurde 2003 die ARTEMIS Erste Braunschweiger Bio Energie GmbH & Co. KG gegründet. Kommanditisten sind zu je 50% die NEK Ingenieur Gruppe GmbH und die Braunschweiger Versorgungs AG.

Das neue Bio-Heizkraftwerk erzeugt jährlich umweltfreundlich rund 1.800 MWh Strom und 1.500 MWh Wärme. Das entspricht dem Jahresbedarf an Strom von mehr als 500 Einfamilienhäusern und dem jährlichen Wärmebedarf von rund 150 Einfamilienhäusern. In der zweiten Jahreshälfte wird ein zusätzlicher Motor eingebaut, so dass sich die gewonnenen Mengen an Strom und Wärme noch verdoppeln werden. Mit dieser umweltfreundlich erzeugten Energie werden die Unternehmen im Gewerbegebiet "Am Flughafen" mit Wärme beliefert. Der erzeugte Strom wird in das elektrische Netz von BS|ENERGY, dem örtlichen Versorgungsunternehmen, eingespeist.

Kernstück der neuen Bio-Heizkraftanlage ist ein robuster, rund 20.000 Kilogramm schwerer Sechszylinder-Vielstoffmotor Baujahr 1971. Schwerölmotoren dieser Bauart wurden häufig auf Schiffen eingesetzt. Der Vorteil: Im Gegensatz zu modernen Motoren, die mit geringem Eigengewicht hohe Leistung bei hoher Drehzahl liefern, ist bei der kontrollierten Verbrennung von biogenen Brennstoffen mit teilweise hohem Anteil von Fettsäuren ein robuster Aufbau des Motors notwendig. Als Brennstoffe können bei diesem Technikkonzept alle Arten pflanzlicher Fette und Öle eingesetzt werden. Sogar Friteusenfette oder Margarine können problemlos verarbeitet werden.

Die CO2-Einsparung der rund 450.000 € teuren Anlage beträgt im Endausbau immerhin rund 3.500.000 kg jährlich. Die gelieferte Leistung reicht aus, um umgerechnet etwa 1000 Einfamilienhäuser mit Strom und 360 mit Wärme CO2-neutral, also quasi mit „grüner Energie“, zu versorgen.
„Das Potenzial für derartige Anlagen in Deutschland wird u. a. aufgrund der für 20 Jahre ab Inbetrieb¬nahme garantierten Stromvergütung von Experten als groß eingeschätzt“, erläutert Stephan Wachtel, Geschäftsführer der NEK Ingenieur Gruppe. „Wir sehen daher gute Möglichkeiten das Geschäftsfeld in diesem Bereich, besonders gemeinsam mit Kooperationspartnern, weiter auszubauen.“
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