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News vom 12.05.2005

Erhebliche Energieeinsparpotentiale durch Rohrleitungsdämmung

Die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Rohrleitungen im Wohngebäudebestand senkt den Energieverbrauch maßgeblich.

Erneuerung von Fenstern, Dämmung der Gebäudehülle, Vermeidung von Wärmebrücken, Austausch veralteter Heizkessel... Das sind die Maßnahmen, die zur Energieeinsparung an bestehenden Gebäuden empfohlen werden. Die nachträgliche Dämmung von Rohrleitungen wird dabei oft vernachlässigt. Dabei lässt sie sich nicht nur einfach und kostengünstig realisieren, sie bietet auch ein erhebliches Einsparpotential, wie die aktuelle Armacell-Studie belegt.

In der unabhängigen Studie, die vom Zentrum für Umweltbewusstes Bauen an der Uni Kassel durchgeführt wurde, wurde erstmals das Einsparpotential durch die Dämmung von Heizungs- und Trinkwarmwasserleitungen mit SH/Armaflex exakt und repräsentativ ermittelt. Die Ergebnisse sind auch in Hinblick auf die Umsetzung des nun in Kraft getretenen Kyoto-Protokolls bedeutsam.

Rund ein Drittel der Treibhausgase entstehen in Deutschland im Gebäudesektor. 85 Prozent des Energieverbrauchs von Privathaushalten entfällt dabei auf die Beheizung von Gebäuden und die Warmwasserbereitung.
Während Häuser heute nach energieeffizienten Standards gebaut werden, besteht im Altbaubereich noch ein enormes Einsparpotential. Etwa 90 Prozent des heutigen Wohngebäudebestandes ist vor Inkrafttreten der Ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO 77) errichtet worden und befindet sich - mit Ausnahme der Fenster - noch im ursprünglichen, energetisch unzulänglichen Zustand. Der Energieverbrauch dieser Häuser beträgt im Jahr durchschnittlich 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Zum Vergleich: Bei Neubauten ist nach der seit dem 1. Februar 2002 gültigen Energieeinsparverordnung nur noch ein Primärenergieverbrauch von höchstens 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche jährlich erlaubt.

Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand
Als Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden wird vor allem die Dämmung der thermischen Gebäudehülle empfohlen, deren Umsetzung jedoch kostenintensiv und nur im Zuge einer umfassenden Modernisierung des Gebäudes zu realisieren ist. Das Energieeinsparpotential, das durch die nachträgliche Dämmung von Rohrleitungen erschlossen werden kann, wurde dagegen bislang zumeist vernachlässigt. Selbst beim Austausch veralteter Heizkessel durch effizientere Wärmeerzeuger wird das alte (unzureichend gedämmte) Rohrleitungssystem oft unverändert beibehalten. Um die Dämmung von Rohrleitungen in Wohngebäuden als effiziente Energieeinsparmaßnahme auszuweisen, hat Armacell die Studie vom Zentrum für Umweltbewusstes Bauen an der Uni Kassel durchführen lassen. Ermittelt wurde das Energieeinsparpotential, das durch die Armaflex-Dämmung zugänglicher Warmwasserleitungen repräsentativer Gebäudetypen aus unterschiedlichen Baualtersklassen und Klimazonen realisiert werden kann.

Bis zu 70 Prozent Energieeinsparung durch nachträgliche Dämmung zugänglicher Rohrleitungen
Im Falle eines Einfamilienhauses mit einer Wohnfläche von rund 290 m2 lassen sich die Energieverluste durch Dämmung der für die Sanierung zugänglichen Rohrleitungen mit SH/Armaflex nach Anforderungen der EnEV um fast 70 Prozent reduzieren. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von 2.180 Liter Heizöl EL und einer Energie-Kostensenkung von 981 € pro Jahr bei einem Heizölpreis von 0,45 € je Liter.
Die C02-Emission könnte um jährlich 6.830 kg reduziert werden. Dies entspricht der Kilometerleistung eines Pkws von rund 36.000 km. Und die beste Nachricht für Hauseigentümer: Die Kosten für die Dämmarbeiten (Material und Installation) haben sich bereits nach sieben Monaten amortisiert.

Rohrleitungsdämmung auch nachträglich kein Problem
Gerade bei der nachträglichen Dämmung von Rohrleitungen kommt es darauf an, einen Dämmstoff einzusetzen, der sich einfach und schnell verarbeiten lässt. Hierfür ist zum Beispiel SH/Armaflex von Armacell geeignet. Das auf synthetischen Kautschuk basierende Produkt wurde speziell für den Einsatz im Sanitär- und Heizungsbereich entwickelt. Der hochflexible Dämmstoff mit ei¬ner Wärmeleitfähigkeit von X: 0,040 W / (m - K) bei 40 °C entspricht den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Für die nachträgliche Dämmung von Rohrleitungen empfiehlt sich insbesondere der Einsatz der selbstklebenden Schläuche: Sie lassen sich selbst unter schwierigen Baustellenverhältnissen problemlos über die Rohre schieben und anschließend verkleben. Gegenüber Standardmaterial lässt sich die Montagezeit um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Die Studie bedeutet nicht nur gute Nachrichten für Hauseigentümer und die Umwelt - allein in Deutschland könnte die Emissionen mehrerer Millionen Tonnen Kohlendioxid durch eine nachträgliche Dämmung der Rohrleitungsnetze haustechnischer Anlagen vermieden werden - sondern liefert auch überzeugende Verkaufsargumente für das Handwerk.

www.armacell.com
Zentrum für Umweltbewusstes Bauen e.V. (ZUB)
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whitewing schrieb: Liebe Forum Comunity, Ich bräuchte bitte eure Hilfe. Wir sind seit einem Monat in eine neue Wohnung eingezogen also das ganze Gebäude wurde ist ganz neu. Das Problem ist wie folgend: der Badlüfter läuft...
miebe schrieb: Hallo, ein Schließzylinder dreht in letzter Zeit häufig leer durch. Man merkt, die Drehbewegung nimmt nichts mit. Ich vermute mal, dass der Zylinder einen Defekt aufweist. Deshalb bin ich auf der Suche...
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