Für die Generationen übergreifende Gestaltung prämierte die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® ein neues Raumkonzept. Entwickelt wurde das Bad für alle Generationen von der Initiative „Lebens(t)raum Bad“.
In dieser Organisation haben sich Marktführer ihrer jeweiligen Branchen in Fragen der Sanitärraumgestaltung zusammengeschlossen. Grohe (Armaturen und Installationssysteme), Busch-Jaeger (Elektroinstallationen), Keramag (Sanitärkeramiken) und Schüco (Fenster, Türen und Gebäudehüllen) bündeln hier ihre Kompetenzen in der Beratung von Wohnbaugesellschaften, Planern, Installateuren und Architekten.
„Das Bad für alle Generationen verbindet Aspekte des barrierefreien Bauens mit hohen Ansprüchen an Komfort, Qualität und Sicherheit. Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland erhalten solche Konzepte eine immer größere Bedeutung. Wer sein Bad vorausschauend, also mit Blick auf die sich verändernden Bedürfnisse im Alter, plant, investiert auch richtig. Der Markt zeigt eindeutig, dass diese Ausrichtung zukunftsfähig ist“, erklärte Dr. Ulrich Döpke, Geschäftsführer von Grohe Deutschland.
Dr. Döpke freut sich über das GGT-Siegel, das eine folgerichtige Antwort auf die Frage nach Zielgruppengerechter Sanitärausstattung sei: „Die ‚neuen jungen Alten’, wie Menschen ab 60 heute häufig beschrieben werden, haben zwar ein großes Interesse an Komfort und Sicherheit, möchten dabei aber auf Ästhetik nicht verzichten.“ Betreibern, Planern und Architekten entsprechender Wohnanlagen werde mit dieser Idee eine ebenso fachlich fundierte wie langfristig effiziente Lösung präsentiert.
Im Ergebnis zeigte die Marktführer-Initiative „Lebens(t)raum Bad“ ein außergewöhnliches, Generationen übergreifendes Badkonzept mit zahlreichen Highlights. Zu den Selbstverständlichkeiten, wie einer bodengleichen Dusche oder einem unterfahrbaren Waschplatz, gesellen sich u.a. Thermostat-Technik an allen Sanitärobjekten, ein zusätzliches Waschbecken in WC-Nähe (sitzend erreichbar) sowie elektronische Steuerungen für Fenster und Jalousie.
Ebenso durchdacht: die nachträgliche Einbaumöglichkeit für Stütz- und Haltegriffe (ohne Eingriff in den Baukörper) im Umfeld aller Einrichtungsgegenstände. Der Einbau der Badewanne erfolgt in einer Höhe von 48 cm. Sie verfügt über eine Sitzmöglichkeit in eben dieser Höhe, um auch Rollstuhlfahrern einen möglichst bequemen Zugang zur Badewanne zu ermöglichen. Die integrierte Lichttechnik erfüllt besondere Komfortansprüche. Dazu gehören z.B. zentrale Steuerung, voreinstellbare Lichtszenen für die ganze Wohnung oder eine zusätzliche verbrauchsgünstige LED-Orientierungsbeleuchtung für die Nacht. Die Lichttechnik kann problemlos durch eine Audioanlage ergänzt werden.
Das Fazit der GGT: „Die Marktführer-Initiative „Lebens(t)raum Bad“ zeigt mit ihren innovativen und vorausschauend geplanten Raumkonzepten, wie Lebensqualität in allen Lebenslagen zu normalen Kosten und mit existierenden Produkten eindrucksvoll realisiert werden kann.“
www.lebenstraumbad.de