Etwa 11 Millionen Deutsche planen Badinvestitionen; so eine neueForsa-Studie.
Danach steht bei 3,7 Mio. Bundesbürgern eine komplette Renovierung auf dem Programm. Das gelte besonders für Mehrpersonenhaushalte, bei denen die Bereitschaft zu einem umfassenden sanitären Engagement überdurchschnittlich stark ausgeprägt sei. Weitere 1,2 Mio. Menschen der repräsentativ befragten Bevölkerungsgruppe planen die Erneuerung größerer Objekte, während sich 6,1 Mio. zumindest auf ein „Badtuning“ in Form von (kleineren) Verschönerungen festlegen.
Badmöbel, große Wanne und Whirlwanne sind der Untersuchung zufolge die drei beliebtesten Komfortgewinne, die sich die Bundesbürger bei einer Baderneuerung und ausreichendem Budget „auf jeden Fall“ leisten würden. West- und Ostdeutsche setzen in dieser Hinsicht übrigens die gleichen Prioritäten. Hinter dem Spitzentrio etablieren sich danach auch Duschabtrennung und Heizkörper im Vorderfeld der „Muss“-Kategorie. Dagegen nimmt das Solarium keinen Platz an der Sonne ein, denn es liegt mit 20 Prozent nur auf Platz 10. Ebenfalls abgeschlagen: Regenbrause und Dampfdusche.
Die Bedeutung des Bades als heimischer Relaxort ist weiterhin gestiegen. Bei ihrer Frage „Wo entspannen Sie zuhause am liebsten?“ waren die Klassiker Wohnzimmer (39%) und Garten (21%) wie erwartet vorn. Dahinter rückten Fernseher (11%), Bett (9%) und Bad (6%) schon relativ dicht zusammen.
VDS Verbandsgeschäftsführer Jens J. Wischmann: „Das alles spornt uns an, Bauherren, Modernisierer und Mieter noch intensiver als bisher mit den positiven Effekten individueller Wohlfühlbäder vertraut zu machen.“
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