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News vom 25.05.2005

Normgemäß verschmutztes Abwasser kann teuer für die Betreiber werden

Mit dem BIFENA-System von KESSEL niedrige Gemeinde-Grenzwerte einhalten.

Die Zurückhaltung von Fetten, Ölen, Talg, Butter, Schmalz und ähnlichen Stoffen aus dem öffentlichen Kanalnetz ist zwar in der DIN 4040 bzw. EN 1825 hinreichend geregelt, aber viele Abwasserverbände und Kommunen – wie beispielsweise Frankfurt am Main – legen in ihren Satzungen Grenzwerte bezüglich des einzuleitenden Schmutzwassers fest, die beim üblichen Einsatz von Fettabscheidern um das drei- bis fünffache überschritten werden. Denn die Kommunen betrachten beispielsweise den Stickstoffgehalt oder den Anteil lipophiler Öle und Fette im Schmutzwasser, mit dem Ziel, die Kosten für die Folgen starker Verschmutzung nicht mehr der Allgemeinheit, sondern direkt den Verursachern in Rechnung zu stellen.

Der Entwässerungsspezialist KESSEL hat jetzt mit dem BIFENA-System eine Anlage zur biologischen Nachbehandlung fetthaltiger Abwässer auf den Markt gebracht, mit der die niedrigeren Grenzwerte problemlos eingehalten werden können. BIFENA lässt sich an bestehende Fettabscheider ankoppeln, ohne dass zusätzliche Hebeanlagen, Pumpen oder ähnliches angebracht werden müssen. Der Reaktor arbeitet mit den bewährten Standard-Behältern aus dem KESSEL Baukasten-System.

Die Basis von BIFENA bilden Füllkörper von Kessel, die sich frei im Reaktor bewegen und als Aufwuchsfläche für spezielle Bakterien dienen; mit Belüfterkerzen wird ständig Sauerstoff zugeführt. Die natürlichen und unveränderten BIFENA-Bakterien reinigen das Abwasser; sie sind völlig ungefährlich. Besteht ein Mehrbedarf an Bakterien, vermehren sie sich sehr schnell. Wenn weniger Schmutzwasser eingeleitet wird, kommen sie mehrere Wochen ohne „Nahrung“ aus. Durch eine vollautomatische Schmutzwasserführung sind ständig genügend Nährstoffe im BIFENA. Dies verhindert ein Versagen der Anlage. So sorgt die einfache und robuste Technik dieses biologischen Verfahrens für niedrige Entsorgungs-, Betriebs- und Personalkosten.
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