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News vom 06.06.2005

LBS Untersuchung zeigt Trends auf dem Immobilienmarkt auf

Der Markt für Wohnimmobilien ist im Jahre 2005 nach Angaben der Landesbausparkassen (LBS) durch drei Trends gekennzeichnet:

Die Nachfrage nach höherwertigen frei stehenden Einfamilienhäusern wächst, während Eigentumswohnungen zur Zeit weniger Interesse finden. Gebrauchte Objekte in gewachsener, guter städtischer Umgebung werden beliebter, der Neubau bleibt vorerst schwach. Und die regionale Differenzierung nimmt zu. Hohe Immobilienpreise vor allem in süd- und westdeutschen Ballungsräumen signalisieren eindeutig, dass Wohnraum gerade hier besonders knapp ist. Dies ist das Fazit der Wohnungsmarktanalyse 2005.

Die Untersuchung basiert auf einer aktuellen Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) und Sparkassen. Mit über 23.000 vermittelten Objekten im Wert von 3,4 Milliarden Euro (2004) sind die Immobilientöchter der Landesbausparkassen unverändert die größte geschlossene Maklergruppe Deutschlands. Ihre Fachleute ermitteln jeweils im Frühjahr die aktuelle Angebots-, Nachfrage- und Preissituation für die wichtigsten Objektkategorien.

Nach Einschätzung der LBS wird es immer schwieriger, in Deutschland von einem einheitlichen Wohnungsmarkt zu sprechen. Qualität und regionale Standortfaktoren führten zu deutlichen Unterschieden, sogar kleinräumig innerhalb einer Stadt.

Vor allem gelte die Faustformel: "Höherer Wohlstand, höhere Preise". Deshalb zeige der Blick auf die verschiedenen Regionen der Republik, dass etwa in wirtschaftsstarken Ballungsräumen, nicht nur in München oder Stuttgart, Wohnungen längst wieder Mangelware geworden seien. An anderer Stelle, so z. B. in manchen strukturschwachen Gebieten Ostdeutschlands, sei das Bild differenzierter: Leerstände in der Regel bei schlechten (Miet-) Objekten, aber nach wie vor spürbare Nachfrage nach attraktivem, bezahlbarem Wohneigentum.
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