Die KfW Förderbank hat in Berlin die fünf Preisträger des KfW-Award 2005 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 27.000 Euro dotierte Award stand in diesem Jahr unter dem Motto: "Umbauen statt Neubauen - Mehrwert durch Revitalisierung von Wohnimmobilien der 50er und 60er Jahre".
Der 1. Preis ging an ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1959, das in zwei Wohnkomplexe aufgeteilt wurde.
Dieses 1958 erbaute Einfamilien-Typenhaus wurde von Michaela und Ralf Stelzner umgebaut und erhielt dafür Platz 2.
Der 3. Platz ging an dieses freistehende Einfamilienhaus aus dem Jahr 1952.
Über 360 private Wohneigentümer haben ihre Bewerbungen eingereicht, die nach Meinung des Juryvorsitzenden Prof. Hans Kollhoff insgesamt "auf einem hohen Niveau lagen und nicht selten einen ausgesprochen intelligenten Umgang mit der Architektur und Bauweise der damaligen Zeit dokumentierten".
Die KfW Förderbank zählt zu den großen Finanziers von Investitionen in Wohnimmobilien und unterstützt mit einer Reihe von attraktiven Förderprogrammen den Traum der Menschen vom Leben in den eignen vier Wänden.
Hier gibt es in Deutschland einen echten Nachholbedarf, denn im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wie Frankreich, Großbritannien, Dänemark oder den Niederlanden, liegt Deutschland hinsichtlich der Wohneigentumsquote deutlich zurück. Mit dem KfW-Award "Europäisch Leben - Europäisch Wohnen" will die KfW Förderbank auf innovative Entwicklungen im Wohnungsbau aufmerksam machen und nachahmenswerte Beispiele präsentieren.
Das diesjährige Schwerpunktthema beschäftigt sich mit den 50er und 60er Jahren, ein Zeitabschnitt, in dem die Bedingungen für das Bauen äußerst schwierig waren. "Es freut uns ganz besonders, mit den heutigen Preisträgern äußerst kreative `Lösungen´ auszeichnen zu können, die gleichzeitig energiebewusst und kostengünstig sind", sagte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Das Nachrichtenmagazin FOCUS und das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO unterstützen den KfW-Award als Medienpartner.