Marktführer bleibt Deutschland vor Griechenland und Österreich.
Die europäische Solarthermie-Föderation ESTIF hat die neusten Zahlen der Solarthermie der 25 EU-Staaten und der Schweiz veröffentlicht. Demnach ist der Sektor von 2003 bis 2004 um 12 Prozent gewachsen.
Die Experten, die sich anlässlich der zweiten europäischen Solarthermie Energie-Konferenz ESTEC2005 treffen, erwarten das gleiche Wachstum für 2005. Die ESTEC findet vom 21. bis 22. Juni in Freiburg statt.
Die Kapazität, die bis Ende 2004 in Europa installiert wurde, macht 1,6 Mio. Quadratmeter (das entspricht einer Leistung von 1.100 MWth) aus. Im Vergleich dazu waren 2003 rund 1,41 Mio. Quadratmeter (991 MWth) installiert.
Deutschland ist mit 47 Prozent immer noch Marktführer. An zweiter Stelle liegt Griechenland mit 14 Prozent gefolgt von Österreich mit 12 Prozent. Die gewonnene Thermalenergie pro Einwohner liegt auf der Mittelmeerinsel Zypern bei 431 Kilowatt Stunden pro 1.000 Einwohner. An zweiter Stelle liegen hier Österreich und Griechenland mit je 179 kWh pro 1.000 Einwohner.
Europa ist führend in der Technologie, aber es repräsentiert nur neun Prozent des globalen Marktes. China hält alleine 78 Prozent des Weltmarktes.
zweite europäische Solarthermie Energie-Konferenz ESTEC2005