Tauwasser auf Dämmungen kann bei haus- und betriebstechnischen Anlagen schnell zu erheblichen Kosten führen: Neben der Behebung des Schadens können Kosten durch durchfeuchtete Decken, beschädigte Waren oder Störungen im Produktionsprozess entstehen.
Tauwasser entsteht, wenn die Oberflächentemperatur gedämmter Objekte unter die Taupunkttemperatur der Umgebungsluft sinkt. Die Bildung von Tauwasser kann nur sicher verhindert werden, wenn die Oberflächentemperatur auf der Dämmung an jeder Stelle des gedämmten Objektes zu jeder Zeit gleich hoch oder höher ist als die Taupunkttemperatur der Umgebungsluft. Nur richtig bemessene Dämmschichtdicken schützen deshalb wirklich dauerhaft vor Tauwasserbildung.
Das Produktprogramm der AF/Armaflex Schläuche ist so ausgelegt, dass die Wärmestromdichte auf der Oberfläche der Schläuche einer Wandstärken-Klasse (D, F, H, M, R, T) gleich ist und alle Schlauchdimensionen somit unter sonst gleichen Bedingungen die gleiche Oberflächentemperatur besitzen. Die Dämmschichtdicken der Schläuche nehmen mit steigendem Rohrdurchmesser automatisch zu.
Die zunehmenden Dämmschichtdicken wurden 1971 von Armacell als erstem Hersteller eingeführt. Dieses Qualitätsmerkmal erspart Anlagenplanern und Verarbeitern die Berechnung der Dämmschichtdicke jedes einzelnen Rohrdurchmessers innerhalb einer komplexen Gesamtinstallation und liefert zudem ein Höchstmaß an Sicherheit zur Tauwasserverhinderung.
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