Die Anforderungen an warmes Brauchwasser im Haushalt sind schnell auf den Punkt gebracht: Überall im Haus soll es verfügbar sein, immer in der gewünschten Temperatur und der benötigten Menge.
Beim Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhauses ist die zentrale Bereitung des warmen Brauchwassers klarer Favorit. Dabei werden alle Zapfstellen im Haus vom zentralen Speicher bedient. Wichtig ist die angemessene Größe dieses Speichers: Er muss genug Volumen haben, um den optimalen Komfort zu gewährleisten. Andererseits wird bei zu großen Speichern unnötig viel Energie für die Vorratshaltung verbraucht.
Das Speicherwasser sollte möglichst bedarfsgerecht erwärmt werden. Gas-Brennwertheizungen mit einem großen Modulationsbereich sind hier eine besonders wirtschaftliche Lösung für alle anfallenden Aufgaben: Sie haben genug Wärmeleistung, um problemlos das warme Wasser fürs Wannenbad im Winter bereit zu stellen und gleichzeitig die Raumheizung zu versorgen. Im Sommer, wenn keine Raumheizung erforderlich ist, sorgt das Brennwertgerät für wirtschaftliches Warmwasser. Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt weist darauf hin, dass die Gas-Brennwertheizung bei einem zentralen System hervorragend von einer Solarwärmeanlage unterstützt werden kann.
In kleineren Etagenwohnungen ist ein indirekt beheizter Speicher oft überdimensioniert. Hier sind häufig Gas-Kombiwasserheizer eine maßgeschneiderte, kostengünstige und platzsparende Lösung. Diese Geräte liefern wahlweise Wärme für Raumheizung oder warmes Wasser.
In der Broschüre „Heizen mit Erdgas“ stellt der Initiativkreis Erdgas & Umwelt anschaulich und allgemeinverständlich alle Möglichkeiten der energiesparenden Warmwasserbereitung mit Erdgas vor. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich und kann per E-Mail
[email protected] oder telefonisch (0 18 02/34 34 52 / 6 Cent pro Gespräch) bestellt werden.