Sparsame Heiztechnik und die Einbindung eines kostenlosen alternativen Energieträgers können gestiegene Energiepreise teilweise kompensieren. Deshalb sollten Hausbesitzer jetzt den Einbau einer solarthermischen Anlage prüfen. Denn der Staat hat die Förderung für solarthermische Anlagen soeben erhöht
Bei Installation einer Solaranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung steuert der Bund pro Quadratmeter Kollektorfläche 135 Euro als nicht rückzahlbaren Direktzuschuss bei. Für eine Anlage zur reinen Brauchwassererwärmung gibt es 105 Euro pro Quadratmeter.
Mit den zum 1. Juli 2005 geänderten Förderkonditionen will das Umweltministerium die Nutzung der umweltschonenden Sonnenenergie weiter forcieren. Derzeit lässt sich keine andere alternative Energie im Einzelhaushalt so effektiv nutzen wie die Sonnenwärme. Solarthermische Kollektoren haben mittlerweile einen Wirkungsgrad von bis zu 85 Prozent. Photovoltaikanlagen zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom erreichen gegenwärtig nur etwa 15 Prozent.
Finanziell erleichtert wird der Einbau von Solaranlagen zudem durch Darlehen der KfW-Förderbank, deren Zinssätze erheblich unter dem Marktniveau liegen. Der Effektivzins beispielsweise für den Austausch eines veralteten Standardkessels gegen die Kombination eines Öl-Brennwertkessels und einer Solarthermieanlage liegt zurzeit bei nur 1,61 Prozent (Stand 22. Juni 2005).