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News vom 19.07.2005

Umweltmediziner und Baubiologen sollen stärker kooperien

Der luxemburgische Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo hat europäische Organi¬sationen, die sich mit Umweltbelastungen in Gebäuden beschäftigen, zu der EU-Konfe¬renz für Luftqualität in Innenräumen (Indoor Air Quality) vom 13. bis 15.06.05 in Luxem¬burg eingeladen.

Parallel zum Treffen der Baubiologen fand eine Konferenz zum Thema Umwelt und Gesundheit statt, an der über 100 Mediziner - insbesondere Umweltmediziner - teilnahmen.

Die Teilnehmer der baubiologischen Konferenz stellten die spezifischen Vorgehensweisen bei Untersuchungen von Innenräumen und das Spektrum der gesundheitsrelevanten Faktoren in den einzelnen Ländern vor. Die Teilnehmer forderten eine internationale Standardisierung und Harmonisierung, um Untersuchungen von Schimmelpilz- und Schadstoffbelastungen sowie Messungen von elektromagnetischen Feldern und Wellen europaweit nach einheitlich abgestimmten Standards durchzuführen, um somit umweltmedizinische Diagnosen und Therapien erfolgreicher durchführen zu können.

Die bereits existierenden VDB-Richtlinien des Berufsverband Deutscher Baubiologen e.V. zu physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Untersuchungen wurden im Detail vorgestellt und diskutiert. Sie sollen als eine wichtige Grundlage europäischer Richtlinien für baubiologische Untersuchungen in Innenräumen dienen. Die Expertengruppe zur Verbesserung der Innenraumqualität forderte vor allem eine zentrale Erhebung und Dokumentation über vorhandene Innenraumrisiken in den einzelnen Ländern.

Die gemeinsame Konferenz von Baubiologen und Umweltmedizinern zeigte, dass die notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Umweltmedizin und Baubiologie in den meisten europäischen Ländern noch deutlich verbessert werden muss; insbesondere Deutschland hat hier im Vergleich zu den anderen EU-Ländern einen hohen Nachholbedarf. Dies darf so nicht bleiben und muss im Interesse der Betroffenen geändert werden.

Baubiologische Untersuchungen in Häusern sind beispielsweise in Luxemburg fester Bestandteil bei der Diagnose umweltbedingter Erkrankungen. Die chemischen, mikrobiologischen und physikalischen Belastungen im Wohn- und Arbeitsumfeld der Patienten müssen festgestellt werden, um eine Expositionsminderung einzuleiten. Dabei kommen bereits seit längerem die VDB-Richtlinien im Gesundheitsministerium von Luxemburg zum Einsatz.

Auch für Deutschland forderten die Teilnehmer der Konferenz eine bessere Zusammenarbeit, damit mit Hilfe von baubiologischen Untersuchungen Belastungen des unmittelbaren Wohnumfeldes erkannt und insbesondere beim Vorliegen von Umwelterkrankungen beseitigt werden können.
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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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