Wie werden Deckendurchbrüche heute verschlossen? Wer ist verantwortlich? Entsprechen die Lösungen wirklich allen Anforderungen des Brandschutzes und auch des Schallschutzes? Die Erfahrungen auf der Baustelle zeigen, dass die Koordination zwischen den Gewerken sehr schwierig ist.
Das Deckenverschluss-System Geberit FSH 90 macht Schluss mit aufwändigen Montagen und lästigen Nacharbeiten.
Die eindeutige Verantwortlichkeit für die Bauausführung bleibt offen. Die Deckendurchbrüche werden bisher sehr aufwändig verschlossen. Dabei bleiben oft Lücken und Spalten zurück. Es werden häufig brennbare und nicht zulässige Materialien wie Bauschaum, Styrodur oder Schutt in den Verguss eingebracht. Grund genug für Geberit, auf die drängenden Anforderungen des Marktes zu reagieren und das sichere und unkomplizierte Deckenverschluss-System FSH 90 zum 01. Oktober 2005 auf den Markt zu bringen.
Das Geberit Deckenverschluss-System FSH 90 bietet endlich die geprüfte und zugelassene Lösung für Planung, Ausschreibung und Ausführung. Es ist für jede Decke, in jedem Schacht und für jedes x-beliebige Rohrsystem anwendbar. Das Geberit Deckenverschluss-System FSH 90 kann unter anderem mit herkömmlichen Leitungsanlagen nach MLAR sowohl im Trockenbau als auch im Nassbau eingesetzt werden. Aus dieser neuen Lösung resultieren keine weiteren Vorschriften für die eingebauten Rohrleitungs- und Installationssysteme, die mit zusätzlichem Planungs- und Ausführungsaufwand verbunden wären.
Das bedeutet Qualitätsbrand- und Schallschutz, eine deutlich gesicherte Ausführungsqualität und die normengerechte Lösung mit einem eindeutig geringeren Koordinationsaufwand zwischen den Gewerken. Die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt. Die Gewährleistung liegt in einer Hand: in der des SHK-Fachhandwerkers. Eine Abstimmung mit dem Mauerer ist nicht mehr notwendig.
Das Deckenverschluss-System besteht aus nur zwei Bestandteilen: dem Deckenschott FSH 90 (400 x 1000 mm oder 300 x 800 mm) und der Mineralischen Vergussmasse FSH 90. Die Zahl 90 steht dabei für eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten. Erweiterte Größen sind durch den Einsatz von zwei Deckenschotts möglich. Bei der Montage der Medienleitungen ist für die Durchführungen kein aufwändiges Einmessen und Bohren notwendig, auch kein späteres Verschließen irgendwelcher Ritzen.
Die Leitungen inklusive Dämmung werden einfach durch die Einschnitte in der Spezialfolie geschoben. Nachdem alle Medienleitungen verlegt worden sind, wird die mineralische Vergussmasse FSH90 angerührt und eingefüllt. Die Vergussmasse verfügt über eine hervorragende Fliesfähigkeit, mit der auch kleinste Ritzen verschlossen werden. Sie ist selbst nivellierend und entspricht der Baustoffklassifizierung A1 (ABP). Sie ist damit nicht brennbar.