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News vom 26.09.2005

Vermietung von Wärme- und Wasserzählern

Allmess hat 1999 mit etwa 11 Millionen ausgelieferten Wasserzahlern und 1,6 Millionen Wärmezählern begonnen, ein dreistufig funktionierendes Messgeräte-Vermietungskonzept zu entwickeln und ab 2000 in den Markt eingeführt.

Wohnanlage Athlon-Place
Wohnanlage Athlon-Place
M-BUS Zentraleinheit
M-BUS Zentraleinheit
Der SHK-Handwerker nimmt hierbei die entscheidende Position ein. Er kalkuliert, bietet an und holt den Auftrag, und auf Basis eines Vertrages mit Allmess beschafft er die Wärme- und Wasserzähler bei seinem Großhändler und führt die Lieferung und die Montage durch. Allmess als Vertragspartner des Gebäudeeigentümers übernimmt die Finanzierung und trägt das Mietausfallrisiko über 5 Jahre.

Stellvertretend für das deutsche SHK-Handwerk berichtet an dieser Stelle Herr Schick, Inhaber der Installationsfirma Leichum, Frankfurt / Main, von seinen Erfahrungen mit dem Allmess-MietService-Konzept am Beispiel des Projektes Athlon-Place in Frankfurt.

Herr Schick: Es war im Jahr 2003, als Herr Rappold als Vertreter der Firma Allmess an uns herantrat mit der Maßgabe, in einem größeren Gebäude die bestehenden Wasserzähler auszutauschen, und zwar mit einem für uns damals neuen System, dem Allmess MietService. Die Lieferung der Zähler sollte wie üblich über unseren Sanitärgroßhandel erfolgen, die Abrechnung und die Bezahlung aber über die Firma Allmess. Ich muss gestehen, ich war erst einmal etwas skeptisch, weil ich zum damaligen Zeitpunkt davon noch nichts gehört hatte. Das war alles sehr neu, hatte aber einen sehr guten Hintergrund.

C.-P. Weide: Herr Rappold, Sie waren sozusagen als Erster am Projekt. Es ist eine auch für heutige Verhältnisse sehr moderne Wärme- und Wasserverbrauchsmessanlage installiert worden. Wie kam es dazu, dass dieses Objekt Athlon-Place in der jetzt bestehenden technischen Ausrüstung so installiert wurde?

W. Rappold: Athlon-Place selbst ist eine Anlage mit mehreren Häusern mit ca. 450 Wohneinheiten und liegt in unmittelbarer Nähe des Messegeländes und einiger Großbanken und nur wenige Kilometer vom Frankfurter Flughafen entfernt. Man musste davon ausgehen, dass die zukünftigen Mieter aus beruflichen Gründen nur schwer erreichbar sein würden, daher war ein Ablesesystem für den Wasser- und Wärmebereich erforderlich, das ein Betreten der Wohnungen zum Zweck der Ablesung nicht notwendig macht. Wir konnten die Planer von Hochtief und den Objektbetreuer für die Heizungsanlage, die Firma Schöhl, schnell davon überzeugen, dass eine kabelgebundene Fernanzeige mit je zwei Wasserzählern und einem Wärmezähler pro Wohnung aufgrund der Kabelverlegemöglichkeit die optimale Lösung darstellen würde. Das Allmess-M-Bus-System erfüllte alle Anforderungen bestens und arbeitet bis heute einwandfrei.

C.P. Weide: Eine für den damaligen Zeitpunkt sehr moderne Lösung und aufgrund der soliden Kabelverbindungen auch heute noch höchst optimal, weil sicher.

Ein weiterer wichtiger Aspekt scheint mir zu sein, dass die meßtechnische Ausstattung nicht von dem Unternehmen geliefert wurde, das dann die jährlichen Heiz- und Wasserkostenabrechnungen erstellt. Wie das?

W. Rappold: Das ist nicht ungewöhnlich und kommt immer häufiger vor. Besonders dann, wenn es bei größeren Objekten auf die Fachkompetenz der ausgewählten Herstellerfirmen und auf die ausführenden Fachhandwerksunternehmen ankommt, also hier Allmess und die Firmen Calor für den Sanitär- und Schöhl für den Heizungsbereich. Die Frage, wer die technische Wartung einerseits und die Heiz- und Wasserkostenabrechnung andererseits durchführt, wird oft auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, wie auch in diesem Fall.

C.P. Weide: Dann ging dieses Objekt in die Nutzung, und es kam das entscheidende 5. Jahr, in dem der Eichaustausch durchgeführt werden musste. Und nun trat etwas ganz interessantes ein: Der Eichaustausch dieser Messgeräte wurde nicht durch die Abrechnungsfirma durchgeführt, wie das in anderen Fällen ja häufig der Fall ist, sondern durch die Firma Leichum. Herr Rappold, was war der Grund, damals mit dem Allmess MietService an die Firma Leichum heranzutreten?

W. Rappold: Vor etwa 6 Jahren war die Anmietung von Messgeräten im Objekt Athlon-Place schon einmal Thema, wurde aber aufgrund von damals wechselnden Zuständigkeiten in der Hausverwaltung nicht realisiert.

Durch weitere Eichaustauschtermine kam dann die Anmietung wieder auf den Tisch. Die damalige Verwaltung, Firma RIAG, und die Versammlung der Wohnungseigentümer haben sich durch die stichhaltigen Gründe für die Anmietung über den zuständigen Haustechnik-Servicepartner für Allmess entschieden. Wichtige Pro-Argumente hierfür waren der Mietpreis, dass der Mietvertrag mit dem Hersteller Allmess direkt abgeschlossen werden kann, die 5jährige Gewährleistung und die Betreuung auch der Verbrauchsmessanlage durch den zuständigen Haustechnik-Fachbetrieb.

C.P. Weide: Herr Schick, nachdem Sie von Herrn Rappold informiert und überzeugt worden waren, konnte der Mietauftrag geholt werden, und es ging dann gleich in die Praxis. Wie haben Sie diese dann erlebt, wie sind Ihre Erfahrungen?

Herr Schick: Also dieses Konzept von Seiten Allmess, die Vermietung, die Lieferung der Messgeräte über den Fachgroßhandel, die Abrechung unserer Kosten über Allmess, das war hervorragend, das hat gut geklappt. Irgendwelche Verbesserungen kann ich momentan gar nicht erkennen.

C.P. Weide: Herr Schick, Sie sagten schon, dass Sie mit dieser Verwaltung mit der Vermietung von Messgeräten angefangen haben und dass dann plötzlich mehr Aufträge entstanden sind. Jetzt rein im Bereich der Vermietung, oder hat es auch schon andere Service-Aufträge gegeben, die Sie vorher nicht gehabt haben?

Herr Schick: Ja, durch unsere Tätigkeit des Zähleraustausches und da die ganze Maßnahme gut funktioniert hat, sind wir natürlich weiter im Gespräch geblieben und sind auch von der Hausverwaltung in anderen Liegenschaften zum Einsatz gekommen.

C.P. Weide: Es ist hier gemeinsam gelungen, ein Objekt für das Handwerk zu sichern, indem nicht nur die Erstinstallation ausgeführt wurde, wie das auch für technisch qualifizierte Installationen gar nicht anders geht, sondern auch die laufenden periodischen Eichaustauschinstallationen. Und das in einem Objekt von sehr interessanten Dimensionen!

Herr Schick: Aber man hat ja nicht immer so große Objekte und sollte dabei die kleineren nicht vergessen.

C.P. Weide: Richtig, Herr Schick. Wir von Allmess akzeptieren auch Kleinstobjekte, wie z.B. ein Dreifamilienhaus für den MietService, weil sich die Heizkostenverordnung mit ihrer Pflicht zur Verbrauchsabrechnung auch auf solche Kleinstobjekte erstreckt. Und nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist" sind viele solcher Kleinobjekte ebenfalls willkommen.

Herr Schick: Gerade die Vermietung von Wasserzählern hat mich jetzt auch veranlasst, bei zwei kleineren Objekten dem Hausbesitzer die Miete anzubieten. Und jeder Handwerker kann ja mal in seine eigene Kasse gucken, was er drin hat, ob er nicht diese Zähler auch selbst vermieten kann. Wenn die Beträge nicht so hoch sind, kann er das durchaus selbst verdienen.

C.P. Weide: Wir von Allmess haben prinzipiell nichts dagegen, wenn ein Installateur auch mal selbst vermieten möchte, wenn er also auch bereit ist, das wirtschaftliche Risiko zu tragen. Wir helfen ihm dann auch in solchen Fällen mit Formularberatung; wir haben ja alles fix und fertig, was man dazu braucht. Wir haben natürlich in solchen Fällen nur eine große Bitte: Wenn wir dem Fachinstallateur auf diese Art und Weise Hilfe geben, dass er dann auch mit Allmess-Geräten arbeitet.

Herr Schick: Allmess ist für uns eigentlich schon immer ein Thema gewesen und da uns diese Zähler auch von unserem Großhandel empfohlen wurden, gab' s für uns eigentlich gar keine anderen Zähler. Alle anderen Zähleranbieter, die Zähler direkt liefern, lehne ich ab. Es gibt es genug Beispiele in unserem Handwerk, wo wir aufpassen müssen, weil direkt zum Kunden geliefert wird und der Handwerker schraubt nur noch.

Das wollen wir absolut nicht, denn wir haben Fachkompetenz erworben durch Ausbildung, Weiterbildung, Schulungen und Praxis. Und deshalb brauchen wir einen Partner der über den Großhandel die Zähler an uns liefert und die Berechnung und Bezahlung ist so, wie mit dem Allmess MietService ja eine ganz hervorragende Sache.

C.P. Weide: Ja, Herr Schick, damit haben Sie eigentlich schon das Schlusswort gesprochen. Ich glaube, dass wir ein höchst interessantes Geschäftsfeld besprochen haben, wo der Handwerker einfach nur richtig kräftig zupacken muss, um etwas für sich daraus zu machen.
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