Die stark gestiegenen Preise für Benzin, Diesel, Erdgas und leichtes Heizöl dürften die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2005 mit etwa 6,8 Milliarden Euro zusätzlich belasten, schätzt das Statistische Bundesamt im Rahmen seiner
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.
Das bedeutet rechnerisch, dass
jeder Privathaushalt dieses Jahr
176 Euro mehr zu zahlen hätte als im Vorjahr.
Die Mehrkosten entfallen zu 2,5 Milliarden Euro auf das Heizöl, 1,3 Milliarden Euro auf Erdgas und zu etwa 3 Milliarden Euro auf Kraftstoffe. Mit insgesamt 6,8 Milliarden Euro fällt die Mehrbelastung der privaten Haushalte sehr viel stärker aus als im Vorjahr. Die Schätzung des Statistischen Bundesamtes nimmt für die restlichen Monate dieses Jahres eine vergleichbare Preisänderung gegenüber den ersten acht Monaten an. So ergäbe sich ein jahresdurchschnittlicher Preisanstieg von knapp 8 % für Benzin, 14,6% für Diesel, 9,1% für Erdgas und von 34,1% für leichtes Heizöl.
Die Schätzung der Ausgaben berücksichtigt bereits mögliche Einsparungen und eine verringerte Nachfrage der Haushalte in Folge der gestiegenen Preise.
Detaillierte Ergebnisse zu diesem Thema finden sie im Internet-
unter
www.destatis.de/allg/d/veroe/proser4fvgr_d.htm