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News vom 12.10.2005

"f-cell Award" vergeben

Zwei Sonderpreise für besonders öffentlichkeitswirksame Projekte -insgesamt 30.000 Euro für praxisnahe Innovationen bei der Brennstoffzellentechnologie wurden vergeben.

Für ein Gerät zur Hausheizung hat die Sulzer Hexis AG aus Winterthur in der Schweiz den mit 12.500 Euro verbundene "f-cell award 2005" Gold bekommen. Silber und Bronze erhalten die Pemeas GmbH in Frankfurt am Main und das Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird von der regionalen Wirtschaftsförderung und dem Umweltministerium Baden-Württemberg für praxisnahe Innovationen in der Brennstoffzellentechnologie ausgelobt.

"Sulzer Hexis ist vor allem deshalb ein verdienter Preisträger, weil sich das prämierte Brennstoffzellen-Heizgerät bereits im praktischen Einsatz in der Kleinserie bewährt hat", sagte Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Das mit Erdgas betriebene Gerät mit dem Namen Galileo wurde bereits in 110 Wohnhäusern und gewerblichen Objekten eingesetzt. Mit Hilfe einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle vom Typ SOFC deckt es den gesamten Bedarf an Heizung und Warmwasser und einen Teil des elektrischen Stroms für ein typisches Einfamilienhaus ab.

Die PEMEAS GmbH aus Frankfurt am Main hat die derzeit einzige kommerziell erhältliche Hochtemperatur-Membran-Elektroden-Einheit (MEA) entwickelt und produziert, die bei Temperaturen bis zu 200 Grad betrieben werden kann. Die Jury belohnte diese Leistung mit dem "f-cell Award" Silber und 7.500 Euro.

Dem Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin ist es erstmals gelungen, eine Mikrobrennstoffzelle mit einem Volumen von nur wenigen Kubikzentimetern zu entwickeln, die eine deutlich höhere Energiedichte als Batterien besitzt. Zum "f-cell Award" Bronze erhält das Institut 5.000 Euro.
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