Die ohnehin gebeutelte Baubranche steht im Winter häufig noch mehr
unter Druck. Durch Witterungseinflüsse stehen Baustellen still
bzw. werden gar nicht erst begonnen, Handwerker müssen sich
arbeitslos melden, Unternehmen leiden unter hohen Umsatzeinbußen.
Hausbau uterm Zelt
Ein Problem, dem die Viebrockhaus AG in 2005 jetzt eine hochinnovative Idee entgegensetzt: "Unsere traditionell Stein auf Stein gebauten Häuser können ab sofort auch bei Minusgraden und Schneetreiben gebaut werden..." verkündet Viebrockhaus-Chef Andreas Viebrock. Der Trick: Die Häuser werden unter haushohen Zelten gebaut, die zudem noch beheizt und beleuchtet werden. "Das ist unser Bündnis für Arbeit, das wir gemeinsam mit unseren Handwerkern und Zulieferern formiert haben," so Andreas Viebrock.
Nicht nur die Handwerker vor Ort, sondern auch die Zulieferer können weiterarbeiten. Dort, wo sonst mindestens zwei Monate Stillstand üblich waren, bleibt die Wirtschaft in Bewegung. Mit der Folge, dass der bis zu 50prozentige Anstieg der Arbeitslosigkeit am Bau im Extrem-Monat Januar in Zukunft
nachhaltig gesenkt werden kann.
„Unseren Bauherren entstehen
keinerlei Mehrkosten. Ob sie im Juli oder im Januar bauen, spielt preislich überhaupt keine Rolle,“ verspricht Andreas Viebrock .