Im deutschen SHK-Markt zeichnet sich besonders im dreistufigen Vertrieb ein selbst verursachtes Desaster ab.
Das Handwerk würde geringere Rabatte im Hochpreissegment akzeptieren, wenn dadurch die Wettbewerbsfähigkeit und Verkaufschancen steigen.
Die wenig flexible Kalkulation der Bruttopreise durch den Großhandel, die angeblich durch die Rabatterwartung der Handwerker begründet ist, stiftet mehr Schaden als Nutzen.
Der dreistufige Vertriebkanal kalkuliert sich aus dem Geschäft. Querschiesser wollte wissen, ob im Handwerk nicht schon längst Vernunft eingezogen ist und bei den Bruttopreisen und Rabattstaffeln nur noch der „Heizer auf der E-Lok“ fährt. Und so ist es: Die Grafik zeigt, dass das Handwerk die Notwendigkeiten für mehr Wettbewerbsfähigkeit deutlicher sieht, als die Kalkulationskreise des Handels es ihm zutrauen.
Wer wissen will, mit wem man wie über Bruttopreise reden kann, der kommt am Trendkongress nicht vorbei.