Das Universitätsklinikums Jena hat eine Studie zum Thema Raumlufthygiene durchgeführte und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Etwa 22 Prozent der 5.500 untersuchten Wohnungen wiesen Feuchteschäden und/oder Schimmelpilzbefall auf.
Dadurch ist die Neigung an Allergien und Atemwegsbeschwerden (z. B. Asthma) zu erkranken deutlich erhöht. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet sind hiervon mehr als 15 Millionen Bürger betroffen.
Aus diesem Grund wird das Universitätsklinikum in Kooperation mit der TU Dresden und dem Institut für Erhaltung- und Modernisierung von Bauwerken e.V. an der TU Berlin (IEMB) eine Fachtagung zu diesem Thema durchführen.
Neben Fragen zur Prävention, den gesundheitliche Folgen, baulichen und klimatechnischen Maßnahmen wird man sich auch mit den Aspekten „Planung, Betrieb und Wartung von Wohnungslüftungsanlagen“ beschäftigen. Darüber hinaus ist eine ausführliche Podiumsdiskussion mit zahlreichen Experten unter der Leitung von Prof. Dr. Seifert vom Umweltbundesamt geplant.
Die Veranstaltung kostet 145 € inkl. Tagungsband und Pausenverpflegung und findet am 5. Dezember in Berlin statt.
Weitere Informationen sowie Unterlagen zur Anmeldung unter:
www.med.uni-jena.de/ark/ oder können per Fax-Nr.: 03641-934854 angefordert werden.