Auf der diesjährigen SHK Hamburg vom 23.-26.11.2005 präsentiert sich die Ahlener Firma reflex mit den bewährten Produkten aus den Bereichen Druckhaltung, Entgasungssysteme, Nachspeisesysteme und Wärmeübertragungssysteme.
reflex fillSoft II zur Wasseraufbereitung von Heizungswasser
Aber auch Innovationen kommen bei reflex, die in Hamburg in Halle 7 Stand EG.205 ausstellen, nicht zu kurz.
Speziell der Bereich der Nachspeisesysteme wird aufgrund von neuen Entwicklungen interessant für die Fachbesucher aufbereitet.
Die neue Nachspeisearmatur ´fillcontrol´, deren Nachspeisekonzept aufgrund geänderter Gesetzgebung zukünftig in Europa gefordert wird, kommt pünktlich zur Messe auf den Markt. Die Hauptkomponenten bilden ein Systemtrenner BA, ein Drucksensor, ein motor-angetriebener Kugelhahn, sowie eine Steuerung. Dieser „automatische Hausmeister“ sorgt in Verbindung mit dem Membranausdehnungsgefäß vollautomatisch für den richtigen Druck im Heizkreislauf und verhindert durch seine intelligente Steuerung mögliche Wasserschäden, die z.B. ein defekter Heizkörper oder ein tropfendes Entlüftungsventil verursachen könnten. Der Weg in den Keller um die Druckhaltung zu kontrollieren, kann damit zukünftig entfallen. Die nach DIN EN 1717 geforderte Sicherungsarmatur, die das Rückfliessen von Nichttrinkwasser in das Trinkwassernetz verhindern soll, wird durch einen Systemtrenner BA realisiert. Hiermit können auch Heizungswässer mit Inhibitoren (Korrosions- oder Frostschutzmittel) abgesichert werden.
Damit nicht nur der Druck im System, sondern auch die Wasserqualität stimmt, dafür sorgt zukünftig die neue reflex ´fillsoft´. Eine kompakte, preiswerte Wasserenthärtungsarmatur, die das Nachspeisewasser von Heizungsanlagen bis zu einer Größe von 600 kW Kesselleistung auf Weichwasserqualität enthärtet. Die Erstbefüllung kann für Heizungsanlagen bis 100 kW gleich mit übernommen werden.
Dass dieses Thema zukünftig stärker zu beachten ist, zeigt die aktuelle VDI2035. Deren Grenzwerte für die Notwendigkeit von Wasseraufbereitungsmaßnahmen wurden drastisch verschärft, so dass heute schon bei Umlaufwasserheizern kleiner 50 kW ab einer gewissen Wasserhärte Maßnahmen ergriffen werden müssen.
Für Brennwert- und Gaswandheizkessel ist die Enthärtung besonders zu empfehlen, da durch Verhinderung von Kalkablagerungen an der Kesselwand die hohen Wirkungsgrade der Anlagen sichergestellt werden. Verkalkungen an Wärmetauschern oder Armaturen führen zu erheblichen Energieverlusten und Funktionsstörungen des Gesamtsystems.
Die Enthärtungsarmatur reflex ´fillSoft´ist eine kompakte Einheit, die direkt in die Nachspeisestrecke hinter dem nach DIN EN 1717 geforderten Systemtrenner eingebaut wird. Das Nachfüllwasser wird über ein saures hocheffizientes Ionentauscherharz geführt, wobei die Härtebildner Ca- und Mg-Ionen gegen Na-Ionen ausgetauscht werden. Somit kann keine Ca-Verbindung (z. B. Kalk) im Kreislauf ausfällen.