Der Europaparlamentarier Herbert Reul war zu Gast bei der Vaillant Group in Remscheid. Zweck des Besuchs war der Informations- und Meinungsaustausch zu „Erneuerbaren Energien“.
Klaus Jesse, Geschäftsführer Vaillant Deutschland (links), und Europaparlamentarier Herbert Reul sprachen über Förderprogramme für regenerative Energien in Europa.
Klaus Jesse, Geschäftsführer Vaillant Deutschland, und Rainer Schild, Leiter Forschung und Entwicklung Erneuerbare Energien, erläuterten das seit vielen Jahren kontinuierlich wachsende Produktprogramm von Vaillant für regenerative Energien wie zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und seit rund einem Jahr auch Photovoltaik.
Gemeinsam mit Vertretern des Bundesindustrieverband für Haus-, Energie- und Umwelttechnik und vom Europäischen Verband der Heiztechnikindustrie wurde über Fördermöglichkeiten der regenerativen Energien in Europa und Deutschland diskutiert. Besonders im Fokus stand dabei eine neue, geplante Direktive der Europäischen Union zur Unterstützung dieser Technologien. Ziel der EU ist, den Anteil der regenerativen Energien an der Wohnwärme- und Warmwasserbereitung von heute circa 4 Prozent auf 12 Prozent im Jahr 2010 zu erhöhen, um den Verbrauch fossiler Energieträger und die Erzeugung klimaschädlicher CO2-Emissionen zu verringern. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass weitere, erhebliche Anstrengungen notwendig sein werden, um dieses Ziel zu erreichen und die Potenziale der regenerativen Energien ausreichend zu nutzen. Herbert Reul: „Wichtig ist mir, dass nicht Technologien gefördert werden, die vorübergehend in Mode sind, sondern Lösungen, die tatsächlich langfristig Sinn machen.“