Egal ob Alt- oder Neubau, es gibt viele Möglichkeiten, um durch optimierte Wärmedämmung und moderne Heizungs- oder Lüftungstechnik Energie zu sparen.
Anträge für das Altbau-Förderprogramm
Damit Bauwillige und Hausbesitzer diese Potenziale besser erschließen können, rät der Klimaschutzfonds der Stadtwerke Hannover/enercity-Fonds "proKlima" zu einer frühzeitigen Energieberatung.
"Ein unabhängiger Energieberater ist eine wertvolle Hilfe für jede Bauplanung", sagt proKlima-Ingenieur Tobias Timm. Beim Neubau von Häusern sei es sinnvoll, die Beratung bereits vor dem Abschluss der Bauverträge durchzuführen. Denn der Fachmann gibt unter anderem Hilfestellung beim Angebots- und Kostenvergleich. "Außerdem kennt der Berater die unterschiedlichen Energiestandards und weiß, welche Heiz- und Dämmtechnik für welches Haus sinnvoll ist", so Timm.
Auch bei der Modernisierung von Altbauten sollte ein Energieberater eingeschaltet werden. Denn eine genaue Bestandsaufnahme stellt sicher, dass die Investitionen sinnvoll eingesetzt werden. "Wichtig ist insbesondere die optimale Dimensionierung von Heizungsanlagen und die richtige Reihenfolge der Baumaßnahmen", betont Timm. proKlima fördert die Energieberatung im Alt- und Neubau mit bis zu 400 Euro pro Wohneinheit.
Selbstverständlich bezuschusst der enercity-Fonds auch weiterhin die Umsetzungsmaßnahmen wie das Dämmen der Gebäudehülle, die Installation effizienter Gas-Brennwertkessel und die Qualitätssicherung. Der proKlima-Förderkatalog beinhaltet neuerdings auch die Gebäude-Thermografie und nach wie vor die Ausstellung eines Gebäudeenergiepasses.
Der Zuschuss in Höhe von 100 Euro für den Energiepass wird voraussichtlich so lange gewährt, bis der Gesetzgeber das Dokument verbindlich vorschreibt. Damit ist bis Mitte dieses Jahres zu rechnen. Die Förderung für den Energiepass ist an die Umsetzung von mindestens einer proKlima-Modernisierungsmaßnahme gekoppelt.
Der bundesweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2005 Fördermittel in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro. Im Jahr 2006 kann proKlima erneut auf ein Fondsvolumen von rund fünf Millionen Euro zurückgreifen. Die Stadtwerke Hannover zahlen mehr als 75 Prozent dieser Summe ein.
Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds stehen zum Download bereit unter:
www.proklima-hannover.de Die Experten von proKlima sind zudem telefonisch unter der Nummer (0511) 430-19 70 erreichbar. Die proKlima-Zuschüsse gibt es für Maßnahmen im Bereich Hannover und einigen Nachbarstädten.