Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat am 25.1. in Berlin bekannt gegeben, dass das CO 2-Gebäudesanierungsprogramm pünktlich zum 1. Februar starten wird.
Das Bundesbauministerium - Foto: bmvbs
Die KfW-Förderbank, die das Programm abwickelt, wird dazu 200 Millionen Euro aus Restmitteln zur Verfügung stellen.
"Damit können die Wachstumsimpulse, die die Bundesregierung bei der Kabinettsklausur in Genshagen beraten hat, frühzeitig erreicht werden. In die Förderung werden Gebäude der Baujahre bis einschließlich 1983 einbezogen. Die Darlehenshöchstbeträge für die vom Bund bewilligten Kredite liegen einheitlich bei einem Betrag von maximal 50.000 Euro pro Wohnung. Außerdem wird das Verwendungsnachweisverfahren vereinfacht."
Das Thema CO2-Gebäudesanierungsprogramm fand am gleichen Tag auch bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts 2006 in der Bundespressekonferenz Berücksichtigung. Der Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Michael Glos äußerte dazu: „Zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden wird das CO2-Gebäudesanierungsprogramm auf ein Fördervolumen von mind. 1,4 Mrd. Euro pro Jahr erhöht. Auch wollen wir seine Wirksamkeit und Attraktivität entscheidend verbessern. Ziel ist es, dass dadurch jedes Jahr 5 % des Gebäudebestands vor dem Baujahr 1978 energetisch saniert werden. Dies kommt nicht zuletzt auch den mittelständischen Unternehmen und dem Handwerk zugute.“
Laut Ansicht Tiefensees wird der Haushaltsausschuss die schwierigen Fragen, die sich aus den Gesetzmäßigkeiten der vorläufigen Haushaltsführung ergeben, in Kürze beraten. "Ich gehe davon aus, dass Bundesregierung und Parlament diese Punkte zügig klären werden", so Tiefensee.
Das Bundesbauministerium wird in den nächsten Tagen gemeinsam mit der KfW über die Details des Sanierungsprogramms informieren.