Der Wohnbau wird in der nahen Zukunft keine Impulse für den Heizungsmarkt liefern, was sich aus dem Rückgang bei Baugenehmigungen von über 10% ersehen lässt. Besonders stark ist der Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern, was sich auf den Heizgerätemarkt negativ auswirken wird.
Bestandsveränderungen nach der Errichtungszeit der Heizungsanlage
Energie-Trends im Wohnungsbau nach Baugenehmigungen
Das ist das eher ernüchternde Ergebnis einer Auswertung von Beständen und Trendentwicklungen im Heizungsmarkt, die von der Frey & Schöler Managementberatung GmbH, Weinstadt, im Rahmen des Marktreport Heizungswirtschaft 2005 vor Kurzem veröffentlicht wurde. Der Marktreport ist eine jährlich aktualisierte Publikation über Marktvolumina und Trends bei Heizungstechnischen Produkten
Der Wohnbau bleibt dominiert von Gas als Heizenergie. Bei den Genehmigungen sind 75% der Wohneinheiten gasversorgt, nur noch gut 10 % werden mit Öl beheizt. Die Kohleheizung ist inzwischen völlig bedeutungslos geworden.
Die Ölheizung verliert durchweg in höherem Maße Marktanteile als die Gasheizung, was darauf hindeutet, dass die belebenden Impulse des Modernisierungsschubs in 2004 nicht nachhaltig wirksam sein werden. Dieser hatte zu einer leichten Anteilserhöhung bei Ölheizungen geführt.
Die Altbestände mit Betriebszeiten von über 20 Jahren verlieren haben nun deutlich an Substanz verloren, was als die Folge des Modernisierungsdrucks der BImschV-Novelle gesehen werden kann.
Erstmals ist für die klassischen Energiearten Gas und Öl ein Bestandsrückgang zu konstatieren, der u.a. von einer verstärkten Nachfrage nach alternativen Heizkonzepten wie Holzpellet oder Wärmepumpe ausgelöst worden ist.
Weitere Informationen zu der Auswertung unter:
Frey & Schöler Managementberatung GmbH,
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