„Das EEG kurbelt die Wirtschaft an und wird in vielen Ländern kopiert“, lautet eines der Argumente, mit denen KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann für die Solarenergie wirbt. Was KACO betrifft, teilt Baden-Württembergs Wirtschaftminister diese Einschätzung.
Besuch des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfister (FDP) bei der KACO Gerätetechnik GmbH
Die Firma Kaco GERÄTETECHNIK GmbH hatte im Jahr 2003 ihren Sitz nach Neckarsulm verlegt, um der stark steigenden Nachfrage nach Photovoltaik-Wechselrichtern größere Entwicklungs- und Produktionskapazitäten zu ermöglichen.
Bei seinem Besuch in Neckarsulm Ende Januar diesen Jahres zeigte sich Ernst Pfister (FDP) beeindruckt vom rasanten Aufstieg des erst sieben Jahre alten Unternehmens auf Platz 2 der deutschen Wechselrichterhersteller. Mit Blick auf die Einspeisevergütung sagte er: „Bei Wechselrichtern verbleiben 90 Prozent der Mittel in Deutschland. Bei Solarmodulen stammen zwei Drittel aus dem Ausland und kommen so der hiesigen Solarwirtschaft nicht zugute.“
Im vergangenen Jahr hat KACO rund 30.000 Wechselrichter verkauft. Das entspricht einem Wachstum von 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 40 neue Mitarbeiter wurden 2005 eingestellt.
Nicht nur Wechselrichter- oder Modulhersteller im In- und Ausland profitieren von der hohen Nachfrage nach PV-Anlagen. Auch Zulieferbetriebe, der Großhandel und vor allem das Handwerk, das die Anlagen installiert, gehören zu den Gewinnern. Durch die dezentrale Energieerzeugung vor Ort entfallen außerdem Gas- und Ölimporte.