Ideal Standard steht in Deutschland seit über 100 Jahren für höchste Qualität und Innovationskraft in den Bereichen Design, Technik und Service. Jetzt intensiviert das Traditionsunternehmen sein Engagement in Sachen Design:
Das Konzept Dschungel
Das Konzept Baum
Das Konzept Wassertropfen
Das Konzept Erweiterung
Der internationale Sanitärhersteller, der sich durch eine starke Designorientierung auszeichnet, hat am 30. Januar im Rahmen einer Veranstaltung im „Royal College of Art“ (RCA) bekannt gegeben, dass er die Forschungsarbeiten des renommierten „Helen Hamlyn Research Centre“, eines Instituts des RCA, mit 15.000 englischen Pfund, knapp 22.000 Euro, unterstützt.
Bei der Veranstaltung wurde auch erstmalig das Konzept „Indulgent Bathing“ (Bade-Verführung) der Designerin Julie Mathias vom „Helen Hamlyn Research Centre“ vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit Ideal Standard entstand.
Die „Helen Hamlyn-Stiftung“ wurde vor 21 Jahren mit dem Ziel gegründet, das Leben der über 50-Jährigen zu verbessern. Die Stiftung hat es seitdem erfolgreich geschafft, immer wieder kreative Lösungen für die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung zu finden.
Die rund 15 im „Helen Hamlyn Research Centre” beschäftigten Mitarbeiter sind Absolventen des RCA. Sie entwickeln neue Produkte oder Dienstleistungen, die den sozialen und demographischen Wandel reflektieren, und arbeiten dafür in internationalen Design-Projekten mit führenden Unternehmen wie Ideal Standard zusammen. Dadurch gewinnen sie wertvolle Einblicke in die verschiedenen Branchen, während die Unternehmen wiederum von den frischen, innovativen Ideen der RCA-Absolventen profitieren. „Wir haben eine lange Geschichte, was die Erforschung der Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf das Design von Produkten angeht und ist deshalb hoch erfreut, zusammen mit Ideal Standard an diesem spannenden Projekt arbeiten zu können“, erklärt Rama Gheerawo, Leiter des Forschungsprogramms.
Das erste Ergebnis dieser Kooperation ist das Konzept „Indulgent Bathing“, mit dem Designerin Julie Mathias einen neuen Weg in der Gestaltung von Badezimmern für ältere Menschen eingeschlagen hat. Robin Levien, Art Director Ideal Standard Großbritannien, erklärt dazu: „Für Ideal Standard stand bei der Zusammenarbeit mit dem ‚Helen Hamlyn Research Centre’ nicht im Fokus, den nächsten Badezimmertrend zu kreieren, sondern unter einem neuen Blickwinkel an die Bad-Gestaltung heranzugehen. Wir haben die Kooperation mit dieser jungen, aufstrebenden Designerin als eine Quelle der Inspiration gesehen. Julies Konzepte sprechen die Gefühle der Menschen an und sind nicht auf die reine Zweckmäßigkeit des Produktes reduziert.“
Neue Konzepte für attraktive Zielgruppen In den letzten Jahren hat sich die Einstellung der Menschen zum Badezimmer zunehmend verändert: Es wird immer mehr zu einer Oase der Entspannung. Viele Hersteller reagieren darauf mit Produkten, die diesen Wellness-Trend bedienen, haben dabei jedoch bisher eine stetig wachsende Zielgruppe übersehen: die über 50-Jährigen, die in den Industrieländern über 75 % aller Vermögenswerte verfügen. Als Antwort darauf versucht Julie Mathias mit ihrem Konzept, die Gefühle und Gedanken von älteren Menschen zwischen 50 und 70 Jahren in konkrete Räume umzusetzen.
Kernideen in dem Projekt von Julie Mathias sind unter anderem:
- Concept Jungle (Konzept Dschungel): Die Erforschung der Freude und der emotionalen Bindung, die ein Garten auslösen kann, und daraus resultierend eines durch die Natur inspirierten Netzwerks aus Schläuchen mit austauschbaren Köpfen, aus denen entweder Wasser fließt oder warme Luft strömt – auch ein (massierender) Saugeffekt kann erzeugt werden.
- Concept Tree (Konzept Baum): Die Anwendung desselben Prinzips rund um eine freistehende, baumförmige Einheit mit Ästen, die entweder als Duschköpfe oder als unterstützende Sitze genutzt werden können.
- Concept Waterdrop (Konzept Wassertropfen): Die Gestaltung von Böden, Wänden und Decken und ihre Verwandlung in eine inspirierende, organische Oberfläche, sowie sanft geschwungene, sinnliche Linien, die das Waschbecken, den Badebereich und die Möbel prägen.
- Concept Extension (Konzept Erweiterung): Die Reaktion auf den Wunsch nach mehr Raum im Bad durch die Kreation einer halb-permanenten Struktur aus Holz und Glas, die Badezimmer und Garten zusammenführt.
Fortsetzung der Designtradition „Kreative Entwürfe wie die von Julie erscheinen uns jetzt ungewöhnlich und extravagant, aber ich sehe keinen Grund, warum das Bad nicht in zehn Jahren so aussehen sollte“, so Robin Levien.
Der Designer Marc Sadler, europäischer Art Director von Ideal Standard, ergänzt: „Mehr als jemals zuvor beeinflussen internationale Designtrends unser Zuhause und unser Leben, und davon sind auch Badezimmer nicht ausgenommen. Sie werden zunehmend als eine Art Zufluchtsstätte gesehen, wobei hier verschiedene Altergruppen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Julie hat die Bedeutung von Natur und Umwelt erkannt und sie durch den Gebrauch von innovativen Formen und Materialien mit den Elementen verbunden, wobei sich Wasser hier als Basiselement durch das Konzept zieht.“
Mit diesem Konzept setzt Ideal Standard eine lange Designtradition fort, die 1954 mit der Verpflichtung des Designgenies Gio Ponte begann. Das Unternehmen war damals der erste Sanitärhersteller, der mit Designern zusammenarbeitete. Seitdem hat Ideal Standard mit einer Reihe international bekannter Designer kooperiert, und wird dieses Engagement auch in Zukunft, zum Beispiel in Projekten wie dem mit dem „Helen Hamlyn Research Centre“, fortsetzen.
Mehr Informationen zu dem Konzept von Julie Mathias finden Sie unter:
www.wokmedia.com Weitere Informationen zu Ideal Standard im Internet unter:
www.idealstandard.de