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News vom 17.03.2006

Sicherheitsprüfung von Solarkollektoren

Sie lieben zwar den Sonnenschein, doch auch Regen, Sturm und Hagel können ihnen nichts anhaben: Solarkollektoren unterliegen einer strengen Prüfung. Dabei werden nicht nur extreme Wetterkapriolen simuliert, sondern auch Leistungskontrollen durchgeführt.

Wohnanlage mit Solarenergie - Foto: BMU / Brigitte Hiss
Wohnanlage mit Solarenergie - Foto: BMU / Brigitte Hiss
"Wer eine Solarwärmeanlage kauft, ist in der Regel auf der sicheren Seite. Selbst außerordentliche Schneelasten wie kürzlich in Bayern sind für Solarkollektoren in der Regel kein Problem. Denn alle Kollektoren, die vom Staat bezuschusst werden, erfüllen bereits hohe Sicherheitsstandards", so die Initiative Solarwärme Plus.

Mehr als 800.000 Solarwärmeanlagen auf deutschen Dächern beweisen seit Jahren ihre hohe Qualität und Stabilität in der Praxis. Sie trotzen dabei auch hohen Schneelasten wie sie vor kurzem Süddeutschland plagten. Doch auch heftigen Sommergewittern und Herbststürmen mit Orkanböen widerstehen sie. Die Simulation solcher Witterungseinflüsse in speziellen Testzentren gehört zu den gesetzlich vorgeschriebenen Prüfverfahren für Solarkollektoren. Der Ablauf dieser Verfahren ist in einer europäischen Norm genau festgelegt.

Gemäß der Norm "EN 12975" testen zertifizierte, unabhängige Prüfeinrichtungen wie etwa der TÜV die Kollektoren auf "Herz und Nieren". Um beispielsweise die Dichtheit eines Kollektors auch bei Starkregen zu gewährleisten, erfolgt die Beregnung unter einem genau festgelegten Wasserdruck. Ebenso wird der Aufschlag von Hagelkörnern, die mechanische Belastung der Anlage bei hohem Winddruck oder der Einfluss großer Hitze oder von klirrendem Frost auf das Material simuliert.

Auch die Leistungsprüfung ist ein fester Bestandteil der neutralen Qualitätsprüfungen. Die dabei durchgespielten Simulationsrechnungen berücksichtigen die hierzulande herrschenden Klima- und Witterungsverhältnisse.

Für die übrigen Bestandteile einer Solarwärmeanlage, zum Beispiel für den Warmwasserspeicher, gelten laut Initiative Solarwärme Plus ebenso strenge und normierte Qualitätsanforderungen. Mit dem Kauf eines solchen geprüften Systems hat der Nutzer die Gewähr für eine lange Jahre haltbare, sichere und leistungsstarke Anlage zur Nutzung der Sonnenwärme.

Unter der Hotline 0 18 02/00 08 70 (6 Cent pro Gespräch) oder im Internet unter
www.solarwaerme-plus.info bietet die Initiative Solarwärme Plus Informationen zu Solarwärmeanlagen - ob Planungstipps, aktuelle Fördermittel-Informationen oder Adressen von Fachhandwerkern.

Die Initiative Solarwärme Plus ist eine Informationskampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, der E.ON Ruhrgas AG, der VNG - Verbundnetz Gas AG und des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima/Gebäude und Energietechnik Deutschland (ZVSHK/GED).
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fame schrieb: Danke dir, bin glaube ich langsam bekehrt und überzeugt :) Der Heizungsbauer macht gerade Alarm bei der Firma welche die HLB gemacht hat. Ihm war nicht bewusst dass diese unvollständig ist (sprich die...
metusalem28 schrieb: Hallo, es scheint der Fehler ist lokalisiert: es lag - wird sich jetzt zeigen - wohl an dem Kondensatablauf, der durch die Reinigung kpl. versandet war, und somit das Kondensat nicht ablaufen konnte. Nach...
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