Bodenkonvektoren sind eine ebenso elegante wie überzeugende gestalterische und heiztechnische Lösung. Dank ihrer geringen Höhe können sie leicht in den Boden integriert werden und ermöglichen eine unbeschränkte Raumnutzung.
Jetzt präsentiert Emco mit dem neuen Emcotherm KEL eine leistungsstarke Elektro-Alternative, die ohne wasserseitigen Anschluss auskommt und immer dann Ultima Ratio ist, wenn Nachrüsten mit Wasserzuleitungen unrentabel oder unmöglich ist.

Der KEL ist ein Bodenkonvektor mit elektrischem Rippenrohrheizkörper und parallel dazu ebenfalls in der Bodenwanne angeordnetem Querstromgebläse. Das System ist so konzipiert, dass an den Heizkörperrippen eine konstante Oberflächentemperatur von 85°C besteht. Die wird über einen auf die Rippen geschraubten Temperaturfühler gemessen.
Realisierung und Einhaltung dieser Temperatur erfolgt durch eine Änderung der am Heizkörper angelegten Spannung.
In die Anschlussleitungen ist in elektrischer Reihenschaltung ein ebenfalls auf die Rippen geschraubter Temperaturwächter integriert. Er soll Schäden vermeiden, die z. B. durch Störungen an Gebläse oder Temperaturfühler, oder durch Be- bzw. Verhinderung der Konvektion verursacht werden können. Erreicht die Oberflächentemperatur 110°C, unterbricht der Temperaturwächter die Stromzufuhr komplett und gibt sie erst nach Abkühlung auf 30°C wieder frei. Durch diese große Schalthysterese kann eine Fehlfunktion leicht erkannt werden.
Die Wanne des neuen Emco KEL ist 155 cm lang, 26,5 cm breit und 10,6 cm hoch. Der elektrische Anschluss erfolgt über eine in die Bodenwanne integrierte Anschlussbox. Gebläsemotor, Rippenrohrheizkörper, Temperaturfühler und -wächter sind bereits werksseitig angeschlossen. Das Anlegen und Verdrahten der Versorgungsspannung und notwendigen Regeleinrichtungen hingegen ist beim Einbau vom entsprechend ausgebildeten Fachmann auszuführen.