In letzter Zeit setzen sich verstärkt wandhängende Öl-Brennwertgeräte durch. Da diese mehr und mehr im Wohnbereich zum Einsatz kommen, ist Ölgeruch, der zum großen Teil durch diffundierendes Öl bei Vor- und Rücklaufschläuchen verursacht wird, eine lästige Begleiterscheinung.
Der Aufbau des diffusionsdichten Heizschlauches der WEPF GmbH
Eine gute Lösung für dieses Problem bietet die Firma "WEPF GmbH". Auf der bevorstehenden "IFH-Nürnberg", als Süddeutschlands größte Sanitär- und Heizungsfachmesse, präsentiert WEPF dem Fachpublikum ein neues Produkt. Es handelt sich um diffusionsdichte Heizölschläuche zum Anschluss von Ölbrennern an die Ölleitung, die einen neuartigen Aufbau haben, um die in der Vergangenheit verstärkt auftretenden Ölgerüche zu vermeiden.
Verstärkte Ölgerüche sind auch bei raumluftunabhängigen Heizsystemen festzustellen. Die Verbrennungsluft für den Brenner wird direkt von außen zugeführt, was bedeutet, dass sich Ölgerüche nicht mehr verflüchtigen können und im Heizraum stehen bleiben. Verständlicherweise ist dies sehr unangenehm, da nicht ausgeschlossen ist, dass sich der Ölgeruch nach und nach über die Hausflure im ganzen Gebäude ausbreitet und verteilt.
Um diesem Mangel vorzubeugen, hat die WEPF GmbH in Zusammenarbeit mit einem namhaften Brennerhersteller einen diffusionsdichten Schlauch entwickelt. Der Aufbau (siehe Bild) ist im Gegensatz zum Standardschlauch 3- bzw. 4-lagig, abhängig von den Druckverhältnissen.
Die Zusammensetzung ist wie folgt:
- permeationsdichter Kunststoffschlauch
- Polyestergeflecht (nur nötig bei hoher Druckbeanspruchung)
- Flammhemmende Gummischicht
- Drahtgeflecht mit eingeflochtenen Kennbändern
Die in der Heizölschlauch-Norm (DlN/EN/lSO 6806) vorgegebenen Werte, wie Flammfestigkeit, Mindestbiegeradien, Standzeit usw. werden leicht erreicht. Die dort vorgeschriebenen Druckwerte werden bei weitem übertroffen, so dass diese Schläuche auch im Druckbereich zwischen Pumpe und Düse einsetzbar sind.