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News vom 12.04.2006

Großer Optimismus in der SHK-Branche

Mit herausragenden Ergebnissen endete am Samstag die 16. IFH/Intherm Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima in Nürnberg. Auch im Jubiläumsjahr konnte die nun 30jährige Messe exzellente Besucherzahlen und eine allgemeine große Zufriedenheit verzeichnen.

H.J.Görges, Vorstandsvorsitzender VSE, und A. Lücke der Geschäftsführer des BDH auf der Fachkonferenz zur CE-Kennzeichnung an Feuerstätten und Abgasanlagen
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Interessierte Fachbesucher informieren sich über die Grundfos Umwälzpumpen
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Die neuen SYR-Service-Taler für eine kostenfreie Ersatzteilversorgung werden auf der IFH in Nürnberg vorgestellt
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Vorträge zu den Erneuerbaren Energien finden im Zukunftsforum der SHK großen Anklang
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Neuer Besucherrekord in Nürnberg - 14 Prozent mehr als im Jahr 2004
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Kompetente Fachbesucher lassen sich am Stand bei Geberit beraten
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Aber auch der Spass kam auf der Messe nicht zu kurz
Aber auch der Spass kam auf der Messe nicht zu kurz
Bei Oventrop blickt man optimistisch auf das Jahr 2006
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Die Grauwassernutzung als Zusatzgeschäft für den Installateur bei GEP ein gefragtes Thema
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Bei Hoval lässt man den erfolgreichen Messetag mit Musik ausklingen
Bei Hoval lässt man den erfolgreichen Messetag mit Musik ausklingen
Über erneuerbare Energien, Umwelt- und Klimaschutz, Sanitär- und Heizungstechnik informierten sich rund 49.000 Besucher. Das entspricht im Vergleich zur Vorveranstaltung 2004 einem Zuwachs um 14 %. Bemerkenswert dabei, dass auch der ohnehin sehr hohe Fachbesucheranteil nochmals zugelegt hat – und zwar auf 95 %. Daraus resultierte bei fast allen der 583 Aussteller (2004 waren es 566) und 19 zusätzlich vertretenen Firmen aus 14 Ländern eine Rundum-Zufriedenheit.

Über die Qualität der Fachbesucher zeigte sich auch das Unternehmen Dallmer GmbH + Co. KG erfreut: "Bis auf den Samstag war die Nürnberger Messe für Dallmer als wirklich gut zu bezeichnen. Hervorzuheben ist neben der Quantität der Messebesucher vor allem die Qualität der Fachleute aus der Branche. Der Trend zur bodengleichen Dusche setzt sich fort und die ausgestellten Innovationen für dieses Segment wurden sehr positiv aufgenommen. Vor allem die für Dallmer typische Kombination aus Funktionalität und Design wurde von Kunden und Interessenten positiv bewertet," so Aloys Koch, Leiter Strategischer Verkauf / Marketing bei Dallmer.

Damit ist die IFH/Intherm zur SHK-Regionalfachmesse Nummer eins in Deutschland geworden. Sie hat mit einer belegten Nettofläche von 35.000 m² die höchste Angebotsdichte, die größte Ausstellerzahl und den höchsten Fachbesucheranteil.

Sehr positiv bewertete Peter Gormanns, Vertriebsleitung SYR – Hans Sasserath & Co. KG, die diesjährige Messe: „Die ifh – Nürnberg war schon immer eine gute Regionalmesse. In diesem Jahr können wir sagen, es war die beste ifh, die wir je mitgemacht haben. Wir konnten uns an allen Messetagen über interessierte Besucher freuen. Nach wie vor stehen Themen wie: Befüllen von Heizungsanlagen nach EN1717 im Interesse der Fachbesucher. Aber auch an der Sicherheits- und Regelungszentrale RESI als auch an der neuen DRUFI Baureihe bestand großes Interesse. Besonders gut war die Resonanz auf das erstmalig vorgestellte Service Taler Konzept, dass den Fachhandwerkern die Beschaffung von Ersatz- und Serviceteilen vereinfachen soll. So kann man abschließend sagen, dass wir nach der ifh – Nürnberg sehr optimistisch ins zweite Quartal starten.“

Die Bewertung der IFH/Intherm 2006 bei den Fachbesuchern war durch die Bank eine überzeugend positive: 94 % haben sie mit „gut“ bis „ausgezeichnet“ bewertet. Die „Vollständigkeit und Breite des Angebots“ und die „Information über Neuheiten“ wurden an erster Stelle bei der Einzelbewertung genannt.

Auch die Firma F.W. OVENTROP GmbH & Co. KG zeigte sich mit dem Messeverlauf der „IFH Nürnberg 2006“ sehr zufrieden. So äußerte Oventrops Marketingleiter Werner Dickmann: „Die Erwartungen wurden erfüllt und teilweise sogar noch übertroffen. Die „IFH“ wurde von den (größtenteils) Fachbesuchern als wichtige Informationsquelle genutzt. Für Oventrop bot die Messe ein hervorragendes Podium um in erster Linie Kundenpflege zu betreiben, aber auch um Neukunden zu akquirieren. Anzahl und Qualität der Gespräche waren sehr gut. Insgesamt konnte man Zuversicht in der Branche verspüren, die das Unternehmen optimistisch für ein gutes Nachmessegeschäft und für das Jahr 2006 stimmt. Der positive Verlauf der Messe bestärkt uns in dem Willen, auch in 2 Jahren wieder aktiv dabei zu sein.“

Dass diese Veranstaltung von Mal zu Mal noch attraktiver für Planer wird, zeigt der um einen Prozentpunkt gewachsene Anteil bei Fachleuten aus Ingenieur-, Planungs- und Architektenbüros (7 %). Hohe Entscheiderqualität zeichnet das Fachpublikum aus: So haben sechs von zehn Besuchern eine leitende Position; jeder Vierte gehört zur ersten Führungsebene. Zwei Drittel der Fachbesucher entstammen dem Handwerk, jeder Zehnte dem Groß- und Einzelhandel.

Auch Stefan Pfeiffer, Vertriebsleiter der Firma Hans Weitzel GmbH & Co.KG, zeigte sich mit der IFH in Nürnberg sehr zufrieden: „Die Erwartungen sind erfüllt worden. Mit 750 erfassten Berichten und mit weiteren 750 Besuchern konnten ca. 1500 Interessenten beraten werden. Auch stellen wir fest, dass die Stimmung gut ist und Besucher sich ausschließlich für unsere technischen Lösungen interessiert haben. Hier lag das Hauptaugenmerk auf den Heizkörperanschlüssen. Die Pressanschlüsse von HZ die sowohl links, mittig und rechts am Heizkörper angeschlossen werden können haben sich zu einer weitverbreiteten Lösung zwischen Heizungsleitungen und Heizkörper entwickelt. Die Besucher von der öffentlichen Hand und den Wohnungsbaugesellschaften fanden unsere Einbaubeispiele und die Fallbeispiele an der Installationswand sehr gut dargestellt. Die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Rohr-, und Heizkörperhersteller in Verbindung mit unsere Sockelleiste wurden als hochaktuell im Sanierungsfall und bei Renovierungen eingeschätzt. Hier sehen viele Verarbeiter ihr Hauptbetätigungsfeld für die Zukunft. Insofern ist HZ gut gewappnet für die nächsten Jahre und verspricht sich eine positive Umsatzentwicklung.“

Rund 58 % des Messepublikums kamen aus Bayern, 25 % (das sind vier Prozentpunkte mehr als 2004) aus Baden-Württemberg. Auch der Anteil der ostdeutschen Besucher stieg um zwei Prozentpunkte auf 11 %. Damit hat sich das Einzugsgebiet der IFH/Intherm nochmals merklich ausgeweitet. 71 % der Messebesucher sahen sich im Bereich Heizungs- und Feuerungstechnik um, 57 % in den Sanitärhallen. Diese Messebereiche wurden von mehr als 90 % mit „gut“ bis „ausgezeichnet“ bewertet.

Auch auf Seiten der Sanitärhersteller zeigte sich Zufriedenheit. So Dr. Karl Spachmann, Geschäftsführer der Geberit Vertriebs GmbH: "Wir waren mit der IFH in Nürnberg in jeder Hinsicht sehr zufrieden. Wir konnten uns an allen Messetagen über einen großen Strom an interessierten und kompetenten Fachbesuchern erfreuen. Die Messe kann als Vorbild für alle anderen Regionalmessen in Deutschland gelten."

Das Angebot an Solaranlagen, Wärmepumpen und anderen erneuerbaren Energien, das gegenüber 2004 nochmals deutlich verstärkt wurde, hat auch auf der Besucherseite ein analoges Echo gefunden: 53 % haben sich dort informiert (48 %). Erneuerbare Energien und neue Geschäftsfelder im Sektor Klima und Lüftung standen auch im Fokus des erstmals durchgeführten „Zukunftsforums SHK“. Diese Plattform wurde von 90 % der Messebesucher mit Bestnoten bewertet. Nach dem Urteil der Trägerverbände hat die IFH/Intherm 2006 damit endgültig die Spitzenposition als die Süddeutsche Leitmesse für erneuerbare Energien und hocheffiziente Systeme in Gebäuden erobert. Keine andere Messe im süddeutschen Raum verbindet so eindrucksvoll wie die IFH/Intherm die Demonstration hocheffizienter Systemtechnik mit erneuerbaren Energien.

„Für Dehoust und unser Tochterunternehmen GEP Umwelttechnik war die IFH in Nürnberg schon immer sehr wichtig,“ so Hartmut Wendt, Verkaufsleiter und Prokurist der Dehoust GmbH und GEP Umwelttechnik. „Auch in diesem Jahr hatten wir auf unserem Gemeinschaftsstand wieder eine ausgezeichnete Besucherfrequenz. In allen Gesprächen mit Handwerkern, Planern, Architekten und Händlern war die Grundstimmung sehr positiv. Insbesondere sieht man größte Umsatzpotentiale im Sanierungs- und Modernisierungsmarkt: Eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik spart Energiekosten und die neuen doppelwandigen geruchsgesperrten Tanksystemen schaffen mehr Platz und Sicherheit. Auch unsere Konzepte zur Lagerung von biogenen Kraftstoffen wie Pflanzenöl und Biodiesel waren ein wichtiges Thema. Sehr viel Interesse fanden auch wieder GEP-Regenwassernutzungsanlagen und der Installateur scheint die Grauwassernutzung als ideales Zusatzgeschäft entdeckt zu haben. Wir werden in zwei Jahren sicherlich wieder nach Nürnberg kommen.“

Die schwierigste Zeit scheint die SHK-Branche hinter sich gebracht zu haben. Der Trend zu Wellness und barrierefreien Sanitärräumen („50plus“), die Explosion der Energiepreise und das dadurch veränderte Verhalten der Verbraucher, die anstehende Einführung des Energiepasses und staatliche Förderungen zur energetischen Gebäudesanierung verschaffen den Betrieben kräftigen Rückenwind. Der schlägt sich auch in einer optimistischen Grundstimmung wieder: Hatten 2004 erst 39 % der Fachbesucher in leitender Funktion die aktuelle Wirtschaftslage der Branche mit guten Noten bewertet, waren es nun 57 %. Auch die Aussichten haben sich deutlich aufgehellt. Immerhin 24 % erwarten einen Aufschwung (15 %).
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