17.000 m² Dachfläche stellt das Land Baden-Württemberg für private Investoren wie Betreibergesellschaften, die in Solarstrom investieren wollen, zur Verfügung. Die landeseigenen Flächen sollen langfristig verpachtet werden mit dem Ziel, die Photovoltaik im Lande zu fördern.
Lebhaftes Treiben auf dem 2. Bundeskongress für Photovoltaik-Betreibergesellschaften
Abhängig von den jeweiligen Standortbedingungen wie Ausrichtung der Anlage, Dachneigung, regionale Sonneneinstrahlung und Wirkungsgrad der Anlage können damit bis zu 1,35 Millionen Euro jährlich erwirtschaftet werden.
Aktuelle Informationen für Betreibergesellschaften und solche, die es werden wollen sowie für die gesamte Solarbranche vermittelt der am 20. Mai 2006 in der FilderhalLE in Leinfelden-Echterdingen (Stuttgart)„3. Bundeskongress für Photovoltaik-Betreibergesellschaften“. Standortwahl und Qualitätssicherung, Steuern und Recht, Versicherung und Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Einspeisegesetz werden hier von Fachleuten diskutiert.
Angesprochen werden sollen u.a. die Hersteller, Ingenieurbüros, Handel, Projektentwickler, Versicherungen, Vereine, Verbände, Medien, Solare Gemeinschaftsanlagen-Gesellschaften / Betreiber, Handwerk, Landwirtschaft, und Privatleute. Auch in diesem Jahr wird der Kongress von einer Fachausstellung begleitet. Namhafte Firmen wie Kaco Gerätetechnik GmbH, MHH Solartechnik GmbH oder Schletter GmbH präsentieren sich auf der „PV-EXPO®“. Während der Pausen bietet sich dort Gelegenheit zu Fachgesprächen und Diskussionen.
Die deutsche Photovoltaik-Branche hat im vergangenen Jahr erfreuliche Zahlen vermelden können: Deutschland steht bei der Zahl der Neuinstallationen mit 600 MWp an der Spitze. Die Produktion von Solarzellen steigerte sich nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) um zwei Drittel. Der Umsatz der Branche lag bei über drei Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigten die 5.000 deutschen Solarunternehmen mehr als 30.000 Menschen.