Das Verbrauchervertrauen hat sich im Mai weiter aufgehellt. Bislang zurückgestellte Konsumwünsche werden zunehmend realisiert und stärken die Binnennachfrage.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sieht die Belebung des privaten Konsums.
Nach den jüngsten Umfrageergebnissen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich das für den Monat Mai prognostizierte Konsumklima in Deutschland auf 5,5 Punkte verbessert, nachdem es aufwärts revidiert im April auf 5,3 Punkte angestiegen war.
Bei den drei maßgeblichen Einzelkomponenten zeigt sich lediglich bei den Einkommenserwartungen eine nach wie vor anhaltende Skepsis, während sich insbesondere bei der Anschaffungsneigung für langlebige Konsumgüter ein besonders ausgeprägter Optimismus zeigt. Dieser Teilindikator weist für den Monat April den deutlichsten Anstieg auf und liegt nur wenige Punkte unter seinem Höchststand seit der Wiedervereinigung. Auch hinsichtlich der Konjunkturerwartungen sind die Verbraucher wieder deutlich optimistischer. Dies steht im Einklang mit der seit Monaten auch bei Unternehmen zu verzeichnenden Stimmungsaufhellung. Der zusammengesetzte Gesamtindikator hellt sich seit Mitte vergangenen Jahres auf.
Glos: "Die positive Entwicklung des Verbrauchervertrauens verbessert die Aussichten für eine allmähliche Belebung des privaten Konsums."
Der kräftige Anstieg der Anschaffungsneigung dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass bislang zurückgestellte Konsumwünsche nun zunehmend realisiert werden sollen. Die erhoffte Belebung des privaten Konsums ist ein wesentliches Element zur Stärkung der Binnennachfrage. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland wird damit auf eine breitere Basis gestellt.