Um die Integration von Photovoltaikanlagen in Gebäuden selbstverständlicher zu machen, hatte das Bundesumweltministerium unterstützt von der Bundesarchitektenkammer und dem Bund Deutscher Architekten einen Wettbewerb ausgeschrieben.
Das Logo "PV im Bau" zur Photovoltaik im Gebäudeentwurf.
Der im vergangenen Herbst ausgelobte Wettbewerb "Photovoltaik-Technik im Gebäudeentwurf - PV-im-Bau" wurde in Kooperation mit dem Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig und dem Büro ANP in Kassel umgesetzt. Nun hat Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, die Preisträger des bundesweiten Architektur-Wettbewerbs ausgezeichnet.
"Die Nutzung von Solarenergie muss künftig als fester Bestandteil bereits in die Planung von Gebäuden integriert werden", sagte Müller. Dies gelte für neue Gebäude genauso wie für die energetische Sanierung von Altbauten.
Das Bundesumweltministerium hat im vergangenen Herbst einen bundesweiten, Wettbewerb "Photovoltaik-Technik im Gebäudeentwurf - PV-im-Bau" ausgelobt. Der Wettbewerb wurde durch die Bundesarchitektenkammer und den Bund Deutscher Architekten unterstützt und in Kooperation mit dem Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig und dem Büro ANP in Kassel durchgeführt.
Insgesamt wurden 66 Beiträge eingereicht, die von einer hochkarätigen Jury bewertet wurden. Fünf Preise im Wert von je 20.000 Euro waren zu vergeben. Ausgezeichnet werden sollten Arbeiten, die sowohl gestalterisch als auch funktional und energietechnisch überzeugen. Ziel des Wettbewerbes war es, auf die innovativen Verknüpfungsmöglichkeiten von qualitativ und ästhetisch hochwertiger Architektur mit nachhaltiger Photovoltaiknutzung aufmerksam zu machen. "Die Integration von Photovoltaikanlagen in Gebäuden ist noch nicht selbstverständlich. Der Wettbewerb sollte dazu beitragen, Erfindergeist und sportlichen Ehrgeiz bei Architekten zu wecken, die Nutzung von erneuerbaren Energien gelungen in Ihre Gebäudeentwürfe zu integrieren", so Müller.
Ausgezeichnet wurden der Ausbau eines Waldbauernhauses in Detmold-Heiligenkirchen in der Kategorie "Wohngebäude", die Sportarena Oldenburg in der Kategorie "Bauten für Kultur, Bildung, Sport", die Umstrukturierung eines Gewerbegebäudes in Meyerweilheim in der Kategorie "Bürogebäude" sowie in der in der Kategorie "Gewerbegebäude" der Neubau einer Bio-Energiezentrale in Fürstenfeldbruck und das Projekt "Arbeiten und Einkaufen an der Aktienstraße" in Essen.
In der
Ausstellung „PV im Bau“ im Deutschen Architektur Zentrum präsentiert das Bundesumweltministerium noch bis zum 9.Juni die Ergebnisse des bundesweiten Wettbewerbs „Photovoltaik im Gebäudeentwurf“. Zu sehen sind nicht nur die Entwürfe der Preisträger, die im Vorfeld der Ausstellung durch eine Jury ausgewählt werden, sondern alle eingereichten Arbeiten.
Ausstellungsort Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Scharounsaal
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten
Di - Fr 10 - 18 h
Sa/So 14 - 18 h