Trinkwasser als unser wichtigstes Lebensmittel muss an der Entnahmestelle mikrobiologisch und chemisch so beschaffen sein, dass es bei lebenslangem Genuss und Gebrauch keine Schädigung der menschlichen Gesundheit verursacht.
Es spielen viele Faktoren eine Rolle, um eine hygienische Wasserversorgung sicherzustellen, und nur die Kombination aller Faktoren garantiert eine sichere Wasserverteilung. Grundfos hat bei der Konstruktion und Dokumentation seiner Druckerhöhungsanlagen alle diese Faktoren berücksichtigt, um eine höchstmögliche hygienische Sicherheit zu gewährleisten. Der Betreiber erhält damit nicht nur eine leistungsfähige Druckerhöhungsanlage, sondern auch eine Anlage die den neusten hygienischen Anforderungen entspricht.
Eine Grundlage dafür ist die hohe Wirtschaftlichkeit der Druckerhöhungsanlagen, die gleichzeitig geringere Betriebskosten bedeutet. Aufgrund des hohen hydraulischen Wirkungsgrades von bis zu 82 % der CR Baureihe, und weil nur luftgekühlte Hochwirkungsgradmotoren der Effizienzklasse EFF1 zum Einsatz kommen, wird das Wasser durch geringere Reibungswärme und Verlustwärme weniger erwärmt und die Druckerhöhungsanlagen erreichen ein Höchstmaß an Effizienz und Wirtschaftlichkeit.
Grundfos verwendet in Druckerhöhungsanlagen ausschließlich hochwertige und zertifizierte Komponenten. Die Edelstahl Kopf- und Fußstücke der Pumpen werden in einem speziellen ‚Lost Wax’- Edelstahlfeingussverfahren hergestellt, bei dem das gesamte Bauteil aus einem massiven Edelstahlfeingussstück besteht. Die Komponenten haben dadurch eine sehr glatte Oberfläche und keine Schweißnähte, was die hygienische Konstruktion positiv beeinflußt.
Die Abgänge an den Edelstahlverteilern der Druckerhöhungsanlagen werden in einem speziellen Aushalsverfahren hergestellt, um Toträume zu vermeiden und gute Strömungsverhältnisse zu erreichen. Damit wird ein hygienisch sicherer und effizienter Anschluss der Anlage realisiert.
Durch die Verwendung von hochwertigen Materialen bei der Pumpenbaureihe CRI/CRN muss der Planer keine komplizierten Materialverträglichkeitsüberprüfungen nach DIN 50930 durchführen. Zudem unterliegen alle Pumpen dem FIFO-Pumpentausch und -test. Mit dem FIFO-Prinzip (First in/First out) ist sichergestellt, dass alle beteiligten Pumpen die gleiche Betriebszeit aufweisen und es zu keiner Stagnation des Wassers kommt und damit zu keiner Verkeimungsgefahr.
Last, but not least: Jede Druckerhöhungsanlage wird vor dem Versand einer Funktionsprüfung auf einem Nassprüfstand unterzogen. Der Prüfstand ist nach den neuesten hygienischen Aspekten konstruiert worden, er besitzt eine automatsiche Desinfektionsanlage und ein Feinfiltersystem. Außerdem wird das Prüfwasser regelmäßig durch ein externes Labor überprüft. Nach der Überprüfung wird das Testwasser aus der Druckerhöhungsanlage entfernt und Restwasser mittels ölfreier Druckluft aus der Anlage ausgeblasen. Alle Öffnungen der Druckerhöhungsanlagen werden anschließend sicher verschlossen. Bei der Dokumentation in den Datenheften findet der Planer zudem nützliche Hinweise für eine hygienisch sichere Planung von Druckerhöhungsanlagen.