So kann man sich täuschen: Obwohl allgemein nur über steigende Spritpreise geschimpft wird, hat sich der Preis fürs Benzin - trotz Ökosteuer - seit 1988 weitaus weniger stark erhöht als der für unser "Grundnahrungsmittel" Nummer eins.
Walking in the rain: Mit Regenwasser kann man nicht nur Spaß haben, man sollte es auch sinnvoll nutzen. Foto: ddp-direkt
Die Wasserpreise nämlich stiegen in diesem Zeitraum um satte 350 Prozent, der Treibstoff wurde hingegen "nur" um 150 Prozent teurer. In absoluten Zahlen ist Benzin für die meisten Haushalte natürlich immer noch ein höherer Kostenfaktor als Wasser. Doch auch Kleinvieh macht Mist. Denn während die Bürger steigenden Erdölpreisen hilflos gegenüberstehen, lässt sich im BereichWasserersparnis einiges tun.
Mit einfachen Maßnahmen - z.B. Duschen statt Vollbad oder dem Einsatz moderner Haushaltstechnik - lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von 125 Litern Trinkwasser pro Person und Tag ganz leicht auf ca. 110 Liter senken.
Eine andere, sehr effiziente Methode zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs ist der Umstieg auf eine zeitgemäße Regenwassernutzungsanlage: Von 110 auf ca. 60 Liter lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser pro Tag auf diese Weise reduzieren.
Denn für gleich drei verbrauchsintensive Bereiche des häuslichen Lebens ist das Wasser, das vom Himmel fällt, ideal: Neben der Toilettenspülung und der Gartenbewässerung eignet sich das weiche, kalkarme Regenwasser auch hervorragend zum Wäschewaschen - hier spart man sogar zusätzlich, weil durch Kalk verursachte Kosten wegfallen.