Lange bevor die neue Europäische Norm EN 298 für Deutschland Pflicht wird – dies wird voraussichtlich erst 2008 der Fall sein, hat das Kölner Traditionsunternehmen Schwank GmbH jetzt all seine Brenner hinsichtlich der neuen sicherheitstechnischen Anforderungen der EN 298 überarbeitet.
Der erste Dunkelstrahlerbrenner gemäß Europäischer Norm EN 298 kommt von Schwank. Zum 1.07.2006 hat das Unternehmen auf die neue Technik umgestellt, auch sämtliche Hellstrahlerbrenner wurden berücksichtigt.
Die EN 298 beschreibt die Sicherheitstechnik von Gasfeuerungsautomaten und bildet damit die gestiegenen Sicherheitsanforderungen in der Gasverwendung ab.
Schwerpunkt der Brennerinnovation liegt auf dem neu entwickelten so genannten Feuerungsautomaten. Diese handtellergroße Box ist unter anderem für die Regelung und Überwachung des Verbrennungsprozesses und zeitliche Abfolge der Start- bzw. Abschaltvorgänge verantwortlich. Um die Ausfallsicherheit zu erhöhen und um zu gewährleisten, dass die Gaszufuhr bei Störung sicher abgeriegelt wird, arbeiten in den Schwank Feuerungsautomaten jetzt Zwei-Relais-Steuerungen. Ähnlich arbeitet die Mikroprozessorsteuerung. Alle Informationen bzw. Ablaufroutinen werden nun durch zwei Mikroprozessoren ausgeführt, die sich gegenseitig überwachen.
Der neue Feuerungsautomat trotzt extremen Umgebungsbedingungen. Die Zündung des Brenners funktioniert auch bei Temperaturen von -40°C noch einwandfrei.
Das Gehäuse des Automaten ist standardmäßig IP-54-geschützt und hält selbst einem direkten Wasserstrahl stand. Der neue Automat entspricht zudem den Anforderungen der EU-Richtlinie 2002/95/EG, mit der die Verbreitung von Gefahrstoffen wie Quecksilber, Blei und Cadmium in der Umwelt vermindert werden soll. Die Lötverbindungen der neuen Elektronik sind deshalb komplett bleifrei ausgeführt.