Im Dialog mit der Öffentlichkeit sucht das Bundesumweltministerium nach den besten Wegen erneuerbare Energien im Wärmebereich ökologisch sinnvoll und ökonomisch effizient zu nutzen.
Großes Potential - Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Zur Förderung der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat Anfang der Woche im BMU eine zentrale Anhörung von Verbänden und Unternehmen stattgefunden.
Die Importpreise für Brennstoffe haben sich in den letzten Jahren drastisch erhöht und die Abrechnung der Heizkosten schmälert das verfügbare Haushaltseinkommen vieler Bürgerinnen und Bürger. Um die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen zu schonen, müssen Maßnahmen der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und des Ausbaus der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt miteinander verbunden werden.
Für die Bundesregierung ist klar, dass etwas beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt geschehen muss. Sie sucht hierfür den besten Weg, damit erneuerbare Energien im Wärmebereich ökologisch sinnvoll, ökonomisch effizient und mit möglichst geringem Verwaltungsaufwand verstärkt eingesetzt werden.
Noch bis zum 15. Juli können interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Verbände sich mit konkreten Vorschlägen an dem Dialog über das Internet zu beteiligen. Als Grundlage für die Diskussion dient ein Konsultationspapier, das Hintergrundinformationen zur Verfügung stellt. Die eingehenden Stellungnahmen werden vom Bundesumweltministerium ausgewertet und bei der Erarbeitung eines konkreten Förderinstruments berücksichtigt.
Aufgrund ihres großen Potentials werden erneuerbare Energien im Wärmebereich oft als "schlafender Riese" bezeichnet. Hierzu zählt die Nutzung von Geothermie ebenso wie die Installation solarthermischer Anlagen auf Dächern oder Einsatz von Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft. Langfristig kann etwa die Hälfte des Energiebedarfs im Wärmebereich in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Das allerdings kann nur mit geeigneten Instrumenten gelingen, die den Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmebereich nachhaltig fördern. In ihrem Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien vereinbart, die Marktpotentiale erneuerbarer Energien im Wärmebereich - heute nur 5,4 Prozent - besser zu erschließen und den Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch bis 2020 auf 10 Prozent zu steigern.
Weitere Hintergrundinformationen finden sich hier:
Konsultationspapier Hier geht’s zum Fragenkatalog der im Internet ausgefüllt wird:
Fragenkatalog