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News vom 03.08.2006

Effizient Energie sparen im Altbau

In deutschen Haushalten wird noch immer zuviel Energie unnötig verbraucht. Dies trifft vor allem auf Altbauten zu, wo häufig überdimensionierte oder veraltete Heizungsanlagen für hohe Energieverluste sorgen.

Nach Angaben der Asue gelten mehr als 4 Mio. Heizungsanlagen als energetisch veraltet.
Nach Angaben der Asue gelten mehr als 4 Mio. Heizungsanlagen als energetisch veraltet.
Nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. gelten mehr als vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland als energetisch veraltet. Aber auch ungedämmte Heizleitungen, Dächer und Wände sowie undichte Fenster sorgen für hohe Wärmeverluste. Doch welche ist wirtschaftlich die effizienteste Energiespar-Maßnahme mit dem günstigsten Kosten/Nutzen-Verhältnis?

Um diese Frage zu beantworten, hat die ASUE verschiedene Maßnahmen anhand einer aktuellen Beispielrechnung auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft. Ausgangsbasis dieser Berechnungen ist ein etwa 30 Jahre altes Einfamilienhaus auf damaligem Stand mit 150 m2 Wohnfläche und rund 82.000 kWh jährlichem Energieverbrauch. Als Heiz- und Warmwasserbereitungssystem wird von einem Kessel mit Baujahr vor 1978 und einer Auslegungstemperatur von 90/70 °C ausgegangen, dessen Rohrleitungen mäßig gedämmt wurden und das typischerweise um den Faktor 1,2 überdimensioniert ist.

Die effiziente Energiespar-Maßnahme ist demnach der Austausch des alten Heizgerätes gegen ein modernes Brennwertsystem. Beispielsweise mit einem Erdgas-Brennwertsystem lässt sich der Jahresenergieverbrauch des Einfamilienhauses um 32 Prozent senken. Mit nur 23 Cent pro eingesparter Kilowattstunde liegen die Kosten vergleichsweise niedrig. Sowohl beim Austausch der Fenster durch Fenster mit Wärmeschutzverglasung als auch bei einer Außenwanddämmung sind die spezifischen Investitionen höher, um Energie einzusparen.
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