Wasserknappheit ist eines der Themen, das neben Klimaschutz mit zu den großen Herausforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen gehört.
Das Schema einer Grauwasser-Recycling Anlage.
Das Kernstück des GEP-Badewasserrecycling ist der neue IWM® Wassermanger WME-4 mit der *Intelligenten Sicherheits Barriere*.
Mit dem Intelligenten Wasser-Management kann der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch von 129 Liter auf 59 Liter pro Person und Tag reduziert werden.
Es ist keine neue Weisheit, dass unsere Wasservorräte weltweit knapp werden - und doch wird hier weitaus weniger Potential ausgeschöpft als es möglich wäre. Während die ökonomische und ökologische sinnvolle Nutzung von Regenwasser in der Haustechnik mittlerweile ein stark nachgefragter Bereich ist, ist der Einsatz von Grauwasseranlagen noch vergleichsweise zurückhaltend. Und dabei ist gerade die doppelte Nutzung des häuslichen Abwassers als ein besonders ökologischer und nachhaltiger Umgang mit Wasser anzusehen. Überdies bietet es den Vorteil, witterungsunabhängig und in der Regel auch kontinuierlich zur Verfügung zu stehen.
Etwa 130 Liter Trinkwasser verbraucht ein Bundesbürger - pro Tag! Doch für nahezu die Hälfte der Anwendungen ist die Qualität von Trinkwasser nicht zwingend erforderlich, etwa für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder die Außenbewässerung. Dazu reicht es , Wasser mit EU-Badewasserqualität zu nehmen.
Das sogenannte Grauwasser-Recycling - eine doppelte Nutzung des häuslichen Trinkwassers - kann den Trinkwasserverbrauch und gleichzeitig den Abwasseranfall deutlich reduzieren.
Grauwasser ist der Teil des häuslichen Abwassers, welches nach der Benutzung als Dusch- und Badewasser wieder zu hygienisch unbedenklichem Betriebswasser aufbereitet werden kann. Dieses Betriebswasser kann für Reinigungszwecke, für die Waschmaschine, für die Toilettenspülung und für die Bewässerung eingesetzt werden. In einer Grauwassernutzungsanlage wird dieses schwach belastete Abwasser aus den Dusch-, Wannen- und Handwaschbeckenabläufen mittels eines sicheren technologischen Verfahrens zu Betriebswasser nach der DIN 4046 aufbereitet.
GEP - die etablierte Marke in der Regenwassernutzung für Klein und Großanlagen - zeigt sich nun auch als Trendsetter in der Grauwasser-Nutzung. Beim Grauwasser-Recycling werden Anlagen für ein breites Einsatzgebiet von Einfamilienhäusern wie auch Geschosswohnungsbau, vom Hotel über Wohnheim bis hin zu Sportstätten geboten. GEP nutzt die BioMembran Technologie für alle Anlagen. Bei dieser Technologie wird das Grauwasser biologisch mit integrierter Belüftung und ohne Zusatz von Chemikalien aufbereitet. Die Membran garantiert eine dauerhafte Ultrafiltration.
Für den Privatbereich wurde die WME-4 entwickelt. Sie benötigt weniger als 1 m² Aufstellfläche. Die Ultrafiltration erfolgt durch die Schwerkraft der Wassersäule im Rohwasserbehälter, d.h. eine zusätzliche Pumpe entfällt. Die automatische Steuerung aller Abläufe garantiert hohe Betriebssicherheit. Die Leistungsfähigkeit des Filters wird angezeigt. GEP rechnet mit einer Standzeit des Filters von bis zu 2 Jahren.
Die Vorteile der GEP-Grauwasseranlagen auf einen Blick:- Recycling von häuslichen Grauwasser (Dusch-, Bade- und Handwaschwasser) zur Verwendung in der Toilettenspülung, Waschmaschine und Gartenbewässerung
- biologische Vorreinigung des Grauwassers
- Hygienisierung des Klarwassers durch Ultrafiltration (BioMembranTechnologie)
- Füllstandkontrolle Klarwasservorrat
- Elektronische Überwachung aller Aggregate
- modulare Bauweise
- optische und akustische Meldung von Störungen
- mechanische Einspeisung
- kein Einsatz von chemischen Zusatzstoffen
Weitere Informationen zur Unterstützung von Architekten, Planern und öffentlichen Einrichtungen finden sich in den Ausschreibungstexte, welche die GEP Umwelttechnik
hier zur Verfügung stellt.