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News vom 12.10.2006

Neue Ideen für altersgerechtes Wohnen

In Berlin fand jüngst das KfW-Symposium zum Thema des im Mai dieses Jahres vergebenen KfW-Award "Generation 50 plus - Neue Ideen für altersgerechtes Wohnen im Eigentum" statt.

Der erste Preis des KfW Awards für altersgerechtes Wohnen des  Wettbewerbs im letzten Jahr.
Der erste Preis des KfW Awards für altersgerechtes Wohnen des Wettbewerbs im letzten Jahr.
Rund 100 Experten aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Medien tauschten in der KfW-Niederlassung Berlin ihre Ideen aus. Schwerpunkt des Symposiums waren die Herausforderungen an das Wohnen im Alter. Die Aktualität dieses Themas zeigt sich daran, dass derzeit nur etwa fünf Prozent aller über 50-Jährigen in Wohnformen leben, die für ihr Alter geeignet sind, und jeder fünfte Deutsche im Seniorenalter ist.

"Der KfW-Award zum altersgerechten Wohnen brachte wichtige Impulse und Ideen hervor, die sich zum Teil schon in der Praxis bewährt haben", sagte KfW Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier. "In den nächsten Jahren müssen wir aber weitere Anstrengungen unternehmen, um allen Menschen ein altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen. Alle am Wohnungsmarkt Beteiligten sind herausgefordert - Gemeinden, Städte, Projektentwickler, Finanzinstitute, Architekten und nicht zuletzt die privaten Bauherren -, Alternativen zum konventionellen Wohnungsbau zu entwickeln. Als Förderbank können wir mit unseren KfW-Darlehen dabei helfen, neue Ideen in die Praxis umzusetzen", so Ingrid Matthäus-Maier.

Viele Menschen der "Generation 50 plus" möchten trotz fortschreitenden Alters ihre vertraute Umgebung beibehalten und sich am sozialen Leben beteiligen. Herkömmliche Wohnungen und Häuser sind aber nur unzureichend seniorengerecht ausgestattet. Häufig mangelt es an den baulichen Voraussetzungen; zudem fehlen oft zusätzliche, für ältere Menschen wichtige Dienstleistungen im Umfeld, z. B. Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen oder Apotheken.

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärte in seinem Vortrag: "Bereits heute werden von rund zwei Millionen Menschen mit Pflegebedarf mehr als zwei Drittel zu Hause von Angehörigen, Freunden und Nachbarn betreut. Diese Kultur des Helfens gilt es auszubauen. Die Bundesregierung leistet durch Modellinitiativen wie "Das intelligente Heim" oder "Neues Wohnen - Beratung und Kooperation für Lebensqualität im Alter" Beiträge, um gute Wohnangebote zu verankern und die Altenhilfe auch künftig auf hohem Niveau zu sichern. Auch der KfW-Award steht für das beachtliche bürgerschaftliche Engagement in unserer Gesellschaft."

Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten, wie diese und andere Anforderungen umgesetzt werden können - von der rein barrierefreien Ausgestaltung des Wohnraums über betreutes Wohnen und Seniorenresidenzen sowie Senioren-WGs und Generationen übergreifende Hausgemeinschaften. Auch die Vorschläge der fünf Preisträger, die sich schon in der Praxis bewährt haben, wurden vorgestellt.

Mit ihren Krediten unterstützt die KfW Förderbank die Realisierung verschiedenster Bauvorhaben - die Programme reichen von "Neu Bauen" und "Energetisch Sanieren" bis "Altersgerecht Umbauen". Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres gewährte die KfW Förderbank Kredite in Höhe von über 10,8 Mrd. EUR.
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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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